Spanien nimmt mehr als 300 Flüchtlinge auf

Private Seenotretter waren mit über 300 Menschen auf dem Mittelmeer unterwegs. Die spanische Regierung erklärt sich nun zur Hilfe bereit.

Sowohl Italien als auch Malta haben sich geweigert die Migranten bei sich aufzunehmen. Diese wurden zuvor von der privaten spanischen Hilfsorganisation Proactiva Open Arms gerettet. Mit drei Booten war man unweit der libyschen Küste unterwegs. Auf einem der Schiffe soll sich auch ein Neugeborenes in prekärem Zustand befunden haben. Nachdem die Hilfsorganisation das verkündete, wurde das Kind samt Mutter mit einem Hubschrauber nach Malta gebracht.

Medikamente und Proviant unterwegs

Italiens Innenminister Matteo Salvini blieb hart. Er bekräftigte, dass die Häfen im ganzen Land für zivile Schiffe geschlossen sein würden. Auch als sich Spanien schließlich dazu bereit erklärte, die 300 Menschen aufzunehmen, wollte Salvini die Schiffe nicht anlegen lassen. Somit müssen die drei Boote nun den Seeweg nach Algeciras, eine Stadt im Süden, nehmen. Das würde laut Hilfsorganisation bis zu fünf Tage lang dauern.

Aus diesem Grund wurde ein weiteres Schiff zu den Flüchtlingen geschickt. Die "Astral" wurde mit Proviant und Medikamenten bepackt, um die Menschen zu versorgen.

„Es werden viele und schwierige Tage auf See, aber wir haben einen sicheren Hafen", zitierte die Zeitung "La Vanguardia" einen Sprecher der NGO. (slo)

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