"Wir müssen mehr rennen als der Gegner", sagt Coach Vladimir Petkovic.
Erstes EM-Viertelfinale! Heute um 18 Uhr fordert die Schweiz in St. Petersburg Spanien. Unsere Nachbarn stehen vor dem wichtigsten Match der jüngsten Nati-Geschichte. „Wir müssen mehr rennen als der Gegner“, sagt Coach Vladimir Petkovic.
Die Vorzeichen: Die Spanier sind die Torfabrik der EM, erzielten elf Tore, zehn allein in den letzten zwei Matches. Aus dem Lüftchen wurde ein Offensiv-Wirbelsturm.
Die Schweiz-Abwehr war trotz Top-Keeper Yann Sommer löchrig. Acht Gegentore – kein Viertelfinalist kassierte mehr.
Zudem fällt mit Granit Xhaka der Anführer aus. „Er ist unser Herz am Platz“, sagt Sommer. Petkovic hat einen Plan ohne ihn. „Ich werde darüber, schlafen und werde es dem Spieler in der Früh sagen“, stellt er. Denis Zakaria gilt als Favorit auf die Position.
Bei den Spaniern ist vorne Alvaro Morata gesetzt. Der Juventus-Stürmer wurde in hart kritisiert – zum Teil unter der Gütellinie. „Ich und meine Familie haben viel aushalten müssen“, sagt der dreifache Familienvater.
Zuletzt traf er doppelt – so wie Ferran Torres und Pablo Sarrabia. „Es wird kompliziert“, warnt Cesar Azpilicueta