Sparbuch als Sparform noch unbeliebter

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Das Interesse der Österreicher in unterschiedliche Spar- und Anlageformen zu investieren hat einen absoluten Tiefpunkt erreicht. Das klassische Sparbuch liegt in der Gunst der Österreicher mittlerweile nur mehr im Mittelfeld.

Nur noch rund ein Viertel aller Österreicher stufen das Sparbuch als interessante Spar- und Anlageform ein. Im Vergleich dazu stufte vor sechs Jahren noch die Hälfte aller Österreicher das Sparbuch als besonders interessante Sparform ein. Ähnliche Entwicklungen zeigen sich beim Bausparvertrag, wenngleich der Rückgang ein weniger dramatischer ist.

Trotz aller Entwicklung hinsichtlich des Interesses für unterschiedliche Spar- und Anlageformen bleibt das Sparbuch bei Betrachtung der tatsächlichen Produktnutzung nach wie vor das am meisten genutzte Sparprodukt in Österreich. Sechs von 10 Österreichern besitzen ein Sparbuch – Tendenz rückläufig.

Im Gegensatz dazu können andere Anlageformen wie zum Beispiel Immobilien verstärkt punkten. Ein Drittel aller Österreicher finden dieses Produkt interessant. „Ein Trend der bei der aktuellen Zinslage nicht überraschend ist und sich bereits in anderen Ländern wie zum Beispiel bei unseren Nachbarn in Deutschlang stärker manifestiert hat“, sagt Ursula Swoboda, Leiterin der Finanzmarktforschung bei GfK Austria.
Die Österreicher schätzen kleine Münzen und sammeln diese eifrig in Sparschweinen, Spardosen und anderen Behältern.“, kommentiert Swoboda. Und: Ein Großteil der Österreicher möchte die Tradition des Weltspartags aufrechterhalten. Dementsprechend ist es nicht überraschend, dass mehr als die Hälfte aller Österreicher (57%) der Meinung sind, dass der Weltspartag eine nette Tradition ist, die in jedem Fall erhalten bleiben sollte.

 

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