Fiese Phishing-Masche

Sparkassen-Betrug: Ein Klick reicht aus

Kriminelle nehmen derzeit Sparkassen-Kunden ins Visier. Mit gefälschten E-Mails schleusen sie Schadsoftware auf Geräte ihrer Opfer.
16.10.2026, 16:07
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Eine neue Betrugsmasche bedroht aktuell Kunden der Sparkasse. Die Täter versenden E-Mails, die täuschend echt aussehen und auf eine gefälschte Website locken. Dort werden Opfer mit Vorwänden wie "Bestätigen Sie, dass Sie ein Mensch sind" oder "Ungewöhnlicher Web-Traffic festgestellt" dazu gebracht, bestimmte Tastenkombinationen oder Befehle auszuführen.

Bei dieser Methode handelt es sich um einen sogenannten Click-Fix-Angriff, eine besonders gefährliche Phishing-Technik. Wer den Anweisungen folgt, installiert unwissentlich Malware auf seinem Rechner. Diese Schadsoftware kann Zugangsdaten stehlen, Fernzugriff auf das System ermöglichen oder im schlimmsten Fall alle Daten verschlüsseln.

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Wie chip.de berichtet, warnt das Computer-Notfallteam der Sparkassen-Finanzgruppe eindringlich vor dieser Masche. Wer auf eine solche E-Mail hereingefallen ist, muss schnell handeln. Betroffene sollten ihren Online-Banking-Zugang sofort sperren lassen und den Computer von einem Fachmann auf verdächtige Software überprüfen lassen.

Woran du eine Infektion erkennst

Eine Malware-Infektion hinterlässt typische Spuren: ungewöhnliches Verhalten beim Online-Banking, abgebrochene Verbindungen nach der Eingabe einer TAN, plötzlich erscheinende Pop-up-Fenster mit TAN-Aufforderungen oder Fehlermeldungen wie "TAN verbraucht" oder "TAN ungültig". Auch TAN-Abfragen auf unverschlüsselten Seiten (erkennbar an HTTP statt HTTPS) sind ein Warnsignal.

Das solltest du bei Verdacht tun

Die Sparkasse rät Betroffenen, bei Verdacht sofort die PIN zu ändern, alle Kontoumsätze zu prüfen und die Bank zu informieren. Verdächtige E-Mails sollten keinesfalls beantwortet oder Links darin angeklickt werden. Im Zweifel gilt: Direkt in der Filiale nachfragen.

tec, 16.10.2026, 16:07