Beim Textil-Discounter KiK geht der Sparkurs weiter. Allein in Deutschland sollen 2026 nach aktuellem Stand rund 150 Filialen schließen, europaweit sind sogar 300 Standorte betroffen. Dem stehen in Deutschland lediglich 15 Neueröffnungen gegenüber, wie die deutsche "Bild" berichtet.
Eine vollständige Liste der Schließungen veröffentlicht KiK nicht. Bekannt sind unter anderem Standorte in Twistringen, Bad Soden-Salmünster, Schongau, Potsdam-Babelsberg, Hildburghausen, Gröditz und München-Aubing. Zuletzt kamen weitere Filialen in Wutöschingen, Wassenberg, Mengen, Pfullendorf, Dassel und Forst hinzu.
Das Ausmaß ist deutlich größer als zunächst bekannt: Anfang 2026 war noch von rund 50 Schließungen in Deutschland die Rede. Mittlerweile sind es etwa 150. Mehr als 2.200 Filialen sollen bundesweit bestehen bleiben.
Hinter dem Schritt steckt eine Neuausrichtung des Filialnetzes. In einigen Regionen habe KiK zu dicht expandiert, wodurch sich Standorte gegenseitig Konkurrenz machten. Künftig will das Unternehmen stärker auf profitable Filialen setzen.
Auch die Öffnungszeiten einzelner Geschäfte werden verkürzt, um bei schwächeren Umsätzen Kosten zu sparen. Trotz des Sparkurses betreibt KiK nach eigenen Angaben weiterhin mehr als 4.200 Filialen in 14 Ländern.