Airfryer vs. Backofen

Spart ein Airfryer wirklich Strom?

Airfryer sind im Trend und versprechen weniger Stromverbrauch als der Backofen. Doch lohnt sich die Anschaffung wirklich? Wir klären auf.
Heute Life
23.07.2026, 10:15
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In den letzten Jahren erlebte die Heißluftfritteuse einen regelrechten Hype. Unter dem Namen "Airfryer" ist sie aktuell sehr beliebt – knusprige Pommes ohne viel Fett und schnelle Zubereitung locken viele an. Doch kann das Gerät tatsächlich Strom sparen, weil man nicht den großen Backofen aufheizen muss?

Die britische Verbraucherorganisation Which hat einen Labortest durchgeführt und gemessen, wie viel Strom ein Airfryer im Vergleich zum Backofen braucht, wie Utopia nach Angaben von Which berichtet. Das Ergebnis: Bei allen vier getesteten Gerichten – Hähnchen, Pommes, Backkartoffeln und Kuchen – benötigte der Airfryer weniger als die Hälfte des Stroms.

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Bis zu 21 Cent Ersparnis pro Backvorgang

Am größten war der Unterschied bei der Zubereitung von Backkartoffeln. Hier sparte das kleinere Gerät bis zu 0,69 Kilowattstunden – das entspricht etwa 21 Cent. Geschmacklich gab es durch den Airfryer keine Nachteile. Auch der deutsche SWR-Marktcheck kommt zu einem ähnlichen Ergebnis: Backöfen verbrauchen rund 2.500 Watt. Der Airfryer kommt mit weniger Strom aus und braucht zudem weniger Zeit zum Aufwärmen.

Aber: Airfryer nicht für alle geeignet

Allerdings sind Backöfen und Heißluftfritteusen nur bedingt vergleichbar. Im Backofen kann man größere Portionen auf einmal zubereiten. Für Haushalte mit mehreren Personen reichen die Portionsgrößen aus dem Airfryer oft nicht aus. Muss man die Heißluftfritteuse dreimal anwerfen, um genügend Pommes zuzubereiten, sinkt die Stromersparnis entsprechend.

Lohnt sich die Anschaffung?

Marktübliche Airfryer kosten zwischen 60 und 300 Euro. Die Preisersparnis je Backvorgang liegt jedoch nur im Cent-Bereich. Ein 60-Euro-Airfryer lohnt sich laut Which-Test erst nach rund 286-maliger Zubereitung von Backkartoffeln.

Fazit: Am ehesten profitieren Singlehaushalte, die den Backofen selten nutzen. Für Familien mit mehreren Personen ist der Vorteil deutlich geringer.

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