Wanderer entdecken menschliches Skelett in Waldstück

Symbolfoto einer Polizeiabsperrung.
Symbolfoto einer Polizeiabsperrung.iStock
Mitten im Dickicht am Königsberg bei Fischamend entdeckten Wanderer ein menschliches Skelett – und lösten damit einen mysteriösen Fall.

Die Knochen lagen in einem Dickicht und unter Reisig. Nur durch Zufall wurden sie vor einigen Tagen von einer Gruppe Wanderer in dem Waldstück entdeckt. Wie die "Kronen Zeitung" am Dienstag berichtet, hat die Polizei bereits die Identität der Toten feststellen können.

Es soll sich dabei um Doris H. (48) aus Fischamend, Bezirk Bruck an der Leitha, handeln. Die Frau war am 7. April 2019 nach einem Streit mit ihrem Lebensgefährten aus der gemeinsamen Wohnung gelaufen und verschwunden. Seither hatte es keinerlei Spuren auf ihren Verbleib gegeben – bis jetzt.

In diesem Waldstück am Königsberg soll die vermisste Frau gefunden worden sein.
In diesem Waldstück am Königsberg soll die vermisste Frau gefunden worden sein.Google Maps

"Wir gehen mittlerweile fix davon aus, dass es der seit zwei Jahren Abgängigen zuzuordnen ist", wird ein Sprecher des Landeskriminalamts Niederösterreich in dem Bericht zitiert. Am Fundort des Skeletts, der nur wenige Kilometer von Doris H.s früherem Zuhause entfernt liegt, wurden nämlich auch Reste von Kleidungsstücken gefunden, die sie am Tag ihres Verschwinden getragen hatte.

Zur Todesursache gibt es noch keinerlei Hinweise. Einer ersten Obduktion zufolge, liegt aber kein Verdacht auf ein Gewaltverbrechen vor. Weitere Details hoffen die Ermittler mit toxikologischen Analysen und genaueren Untersuchungen zu klären. Laut "Krone" werden die Ergebnisse daraus aber erst in rund fünf Wochen erwartet.

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