Spaziergänger stürzte 20 Meter über steile Böschung

Der Spaziergänger stürzte 20 Meter über eine Böschung.
Der Spaziergänger stürzte 20 Meter über eine Böschung.Feuerwehr Garsten
In Garsten stürzte Sonntagfrüh ein Spaziergänger 20 Meter über ein Böschung hinab. Er konnte sich gerade noch an einem Baum festhalten. 

Wenige Minuten nach 6 Uhr in der Früh wurden die Feuerwehren Sand und Garsten (Bez. Steyr-Land) am Sonntag alarmiert. Die ursprüngliche Meldung lautete Personenrettung nach einem Verkehrsunfall.

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Es stellte sich aber rasch heraus, dass ein Spaziergänger in Not geraten war. Der 40-Jährige aus Niederösterreich war zu Besuch bei seiner Lebensgefährtin (41) und hatte sich gegen 3.30 Uhr entschieden, die Wohnung für einen Spaziergang zu verlassen. Dabei stürzte er über eine steile Waldböschung hinab, verlor auch sein Handy.

In völliger Dunkelheit versuchte er selbst hinauf zu klettern. Dies misslang jedoch und er rutschte noch weiter ab. Erst bei rund 20 Metern konnte er sich an einem Baum festhalten. Selbst gelang es ihm nicht mehr, sich aus dieser misslichen Lage zu befreien. Der 40-Jährige begann laut um Hilfe zu schreien. Glücklicherweise konnten die Hilferufe gegen 5:35 Uhr von einem Anrainerpärchen wahrgenommen werden, schreibt die Polizei in einer Aussendung. 

 Die Anrainer waren es auch, die die Einsatzkräfte alarmierten. Zusammen mit den Polizisten begaben sie sich auf die Suche nach dem Spaziergänger.

"Als wir eintrafen, hat sich der Mann rasch durch lautes Schreien bemerkbar gemacht. Er hatte offensichtlich keine schwereren Verletzungen. Es war ihm gelungen, sich an einem Baum festzuhalten. Hätte er das nicht geschafft, wäre es dann noch einmal rund 15 Meter tief hinuntergegangen – bis zu einem trockenen Bachbett", so Feuerwehrmann Christian Aschauer Sonntagvormittag zu "Heute".

 Feuerwehrmänner stiegen zu dem Abgestürzten hinab und sicherten ihn mit Hilfe einer Korbtrage. Mit dieser gelang es dann auch den Spaziergänger wieder nach oben zu ziehen.

Ersten Informationen zur Folge hat der Gerettete zahlreiche Prellungen erlitten, war zudem unterkühlt. Zur Kontrolle ging es für ihn mit der Rettung ins Krankenhaus. Wie genau es zu dem Unfall kommen konnte, ist derzeit noch nicht bekannt. Der Mann dürfte zu nah an der Böschung gegangen und abgestürzt sein.

Nach rund eineinhalb Stunden war der Einsatz beendet und die Feuerwehren konnten wieder einrücken.

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