SPD-Spitzenkandidat gibt Karriere-Ende bekannt

Bild: AP
Der unterlegene SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat als Konsequenz aus dem deutschen Wahlergebnis seinen Rückzug aus der ersten Reihe der Politik angekündigt.


SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat auf dem kleinen Parteitag seinen Rückzug aus der ersten Reihe der deutschen Sozialdemokraten angekündigt. "Meine Karriere wird ein geordnetes Ende finden". Zudem strebe er weder ein Amt in der Partei noch in der Fraktion an.

Der kleine Parteitag beriet unter Ausschluss der Öffentlichkeit über die Aufnahme von Sondierungsgesprächen über eine Koalition mit der Union.

 
Steinbrück war von 2002 bis 2005 nordrhein-westfälischer Ministerpräsident und von 2005 bis 2009 deutscher Finanzminister und stellvertretender SPD-Chef. Seit 2009 hat er kein Parteiamt mehr. Im Dezember 2012 wurde der gebürtige Hamburger zum Kanzlerkandidaten gekürt.

Im Wahlkampf hatte er bereits angekündigt, dass er für ein Ministeramt in einer Großen Koalition nicht zur Verfügung stehen werde.

 
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