Speed-Springer zischen mit 150 km/h über See

Die scalaria airchallenge geht jedes Jahr am Wolfgangsee über die Bühne. Bei der Flugschau begeistern normalerweise Wasserflugzeuge die Menge. Doch am kommenden Wochenende, zum ersten Mal heuer, wagen High-Speed-Fallschirmspriger Unglaubliches.
 

Beim Swoop-Contest fliegen über zehn Fallschirm-Springer mit Hochgeschwindigkeit vertikal knapp über dem Boden und haben dabei verschiedene Aufgaben zu bewältigen. Spektakuläre Flugmanöver sind den Zuschauern garantiert.

 

Mit bis zu 150 km/h zischen sie über den See

Beim Swooping werden sehr kleine und wendige Hochleistungsfallschirme durch eine Drehung beschleunigt. Sobald die Springer eine Höhe von 350 Meter erreichen, geht das wilde Treiben los. Die Fallschirmspringer erreichen dabei eine Vertikalgeschwindigkeit von 120 km/h und mehr. Dieses Tempo nehmen sie dann in einen langen Gleitflug, den Swoop, mit. Je nach Windstärke sausen sie mit bis zu 150 km/h direkt über den See.

 

Neben dem High-Speed Swooping, treten die Fallschirmspringer auch im "Distance"-Wettbewerb an. Dabei es geht darum, ein mit einer Lichtschranke versehenes Eingangtor zu durchfliegen und danach möglichst weit zu kommen. Der erste Kontakt mit der Oberfläche wird als Landepunkt gewertet. Der Weitenrekord liegt bei fast 170 Meter.

Beim "Speed" muss nach dem Eingangstor in einer 70-Grad-Kurve zu einem 70 Meter entfernten weiteren Tor geflogen und dieses passiert werden. Dabei wird die benötigte Zeit gemessen. Der Weltrekord liegt bei nur 2,33 Sekunden. Ein weiterer Wettbewerb verlangt Berührungen des Wassers, um möglichst viele Punkte zu sammeln. Bei Freestyle-Swooping vollführen die Springer während des Kontaktes mit der Wasseroberfläche vorher festgelegte Tricks. Es zählen deren Schwierigkeitsgrad und die Qualität der Ausführung.

APA/red.
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