Letztes Grab im Steffl geöffnet – das lag drinnen

Das Grab im Stephansdom wurde nie geöffnet - im Gegensatz zu vierzehn anderen Grabstätten. Darum riskierten Forscher nun einen Blick - durch ein Loch.
1969 kursierte in Wien das Gerücht, dass das Hochgrab Friedrichs III. leer sei. Darum wurde ein Loch geschlagen. Man überzeugte sich, dass der Leichnam da war und mauerte das Loch wieder zu. Weitere Untersuchungen wurden nicht angestellt.

Forscher untersuchen das Grab

Das Grabmahl ist 500 Jahre alt und das einzig unberührte Grab eines römisch-deutschen Kaisers-obwohl 14 weitere bekannt sind. Zuerst wurde das Grab mit einem Bodenradar durchleuchtet. Die überraschende Erkenntnis: Sehr viele metallische Resonanzen waren feststellbar. Danach wurden Kameras durch das Loch von 1969 eingeführt.

Wissenschaftliche Konferenz

Die Untersuchung lieferte eine ganze Reihe sensationeller Erkenntnisse. Diese wurden am Freitag im Kunsthistorischen Museum bei der Forschungskonferenz "Nahaufnahme" präsentiert.

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Der Kaiser liegt in einem Sarg aus glasierter Keramik. Die Leiche ist mit prächtigen Bahnen aus italienischem Samt bedeckt, der Kopf des Kaisers ruht auf einem Kissen. Für die Beisetzung waren eigene Insignien hergestellt worden: Szepter, Reichsapfel und Krone.

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