Spekulation: Linz zahlt wieder Millionen!

Heute in einer Woche, 12 Uhr, wird Finanzstadtrat Johann Mayr wohl zähneknirschend ein paar Millionen Euro an die Bawag überweisen. Wie viel es endgültig sind, hängt vom Börsenkurs des Schweizer Franken ab. Zum Vergleich: Im April 2010 verabschiedeten sich 4,7 Millionen wegen des Risiko-Deals vom Stadtkonto.

„Wir werden alles tun, um diesen Betrag wieder zurückzubekommen“, verspricht Stadtrat Mayr (SPÖ) den von Spekulationsverlusten gebeutelten Linzern. Der Stadt drohen Verluste bis zu 264 Millionen Euro. Der Gemeinderat wird morgen der Klage gegen die Bawag wegen arglistiger Täuschung und Wucher voraussichtlich einstimmig zustimmen. Nicht aber um jeden Preis: Stadt-Vize Erich Watzl (ÖVP) will den Franken-Deal jetzt vom Bundesrechnungshof prüfen lassen. Doch auch Watzl dürfte um die Vorgänge rund um die „Franken-Pleite“ zumindest informiert gewesen sein: Seit 2003 sitzt er im Finanzausschuss, wo Berichte darüber abgesegnet wurden.

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