Spendenaktion finanziert Therapie für Georg (12)

Unglaubliche Erleichterung beim todkranken Georg P. (12) und seiner Familie: Die von Anwältin Karin Prutsch gestartete Spendenaktion war ein Riesenerfolg. Der Bub kann mit der Therapie beginnen.

Monatelang kämpfte Rechtsanwältin Karin Prutsch wie eine Löwin, um dem todkranken Georg P. (12) die einzige heilbringende Therapie für seine Krankheit zu ermöglichen.

Wie berichtet, leidet der kleine Steirer-Bub an spinaler Muskelatrophie, mit jedem Tag ohne entsprechende Behandlung werden Herz und Atmung weiter angegriffen – bis zum Todesurteil, dem Atemstillstand. Sein Schicksal rührte ganz Österreich zu Tränen.

Anwältin prozessiert gegen Kasse

Das einzig zugelassene Medikament "Spinraza" wurde von der KAGes aber abgelehnt, eine Therapie also verweigert. Derzeit prozessiert die Anwältin. Doch das dauert – und weil Georg keine Zeit mehr hat, rief Prutsch eine große Spendenaktion ins Leben. Mit riesigem Erfolg.

Über Wochen wurden tausende Euro für den Zwölfjährigen gesammelt, jetzt ist das Ziel erreicht, die Behandlung bei einem Spezialisten in Oberösterreich kann nun begonnen werden.

"Georg wird leben, wird überleben. (...) Ein herzliches Danke, Sie haben ein Leben von einem zwölfjährigen Jungen gerettet. (...) Sie haben es geschafft, das Unmögliche möglich zu machen", verkündete Karin Prutsch nun sichtlich gerührt in einem Facebook-Video. Sie erklärte die Spendenaktion für beendet, es wird kein Geld mehr benötigt.

(nit)

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