"Hallo, bleib doch mal stehen." Diesen Satz wird man auf den Straßen ab sofort wieder öfter hören. Die Spendensammler sind mit strengen Auflagen wieder unterwegs.
Die Einschränkungen rund um Corona haben zahlreiche Organisationen massiv getroffen. Auch, weil Fördererwerbung und Bargeldsammlungen im öffentlichen Raum seit Mitte März unmöglich waren. Der Spendenausfall ist enorm, heißt es von Günther Lutschinger – Geschäftsführer Fundraising Verband Austria und Initiator der Qualitätsinitiative Fördererwerbung.
Am 5. Mai starten gemeinnützige Einrichtungen jedoch wieder ihre Werbeaktivitäten im öffentlichen Raum, an der Haustüre und an privaten Standorten. Oberstes Gebot dabei sei die Sicherheit von Mitarbeitern und der Bevölkerung. Die Sammler müssen einen Mindestabstand von einem Meter zu Passanten immer einhalten. Im Außendienst tragen die Mitarbeiter zudem mechanische Schutzvorrichtungen für Mund und Nase.
Kein Körperkontakt erlaubt
Alle Gespräche finden ohne Körperkontakt unter Einhaltung des Sicherheitsabstands statt, so die Organisatoren. Die Mitarbeiter reinigen außerdem laufend ihre Hände und alle vor Ort verwendeten Gegenstände werden ebenfalls regelmäßig gereinigt.
Vor Ort stehen den Mitarbeitern und Spendern auch Handdesinfektionsmittel zur Verfügung.
Im Laufe des Monats Mai soll dann wieder flächendeckend für den guten Zweck geworben werden. "Mit dem Neustart für die Fördererwerbung werden auch wieder viele Jobmöglichkeiten geschaffen. Die Personalsuche nach Fundraiserinnen und Fundraisern läuft auf Hochtouren. Wir hoffen, in den nächsten Wochen und Monaten wieder mehr als 1.000 Menschen einen spannenden und befriedigenden Job bieten zu können", so Lutschinger.