Sein Container am Mirabellplatz in Salzburg ist seit fast zehn Jahren Anlaufstelle für Menschen in finanzieller Not. Doch nun schließen die Pforten von "Fair Share" vielleicht für immer. Denn Max Luger, der dort 100 Euro an Bedürftige verteilte, wurde in seinem Büro ausgeraubt.
"Es bricht immer wieder hervor und dann weine ich“, ringt der 73-Jährige in "Heute" um Fassung. Der Täter war schon vor zwei Wochen bei ihm und hatte Geld verlangt, schildert er. "Ich habe ihm aber nichts gegeben, weil er jung und gesund genug zum Arbeiten ist. Daraufhin hat er 200 Euro aus der Kassa gestohlen."
Als der etwa 25-Jährige am Donnerstag zurückkehrte, wollte er mehr Cash. Luger schaffte es nicht rechtzeitig, die Polizei zu rufen. "Er hat mich blitzschnell niedergerissen und mir Faustschläge verpasst." Der Räuber stahl Lugers Geldbörse, in der 2.000 Euro für Hilfsbedürftige waren. "Ich hatte früher nie Angst, überfallen zu werden, jetzt schon. Solange der Mann frei rumläuft, bleibt der Container geschlossen". Die Polizei fahndet nun nach dem flüchtigen Räuber.