Kanada

Sperma auf Kissen – Frau (32) landet in Ekel-Unterkunft

Eine Schweizerin hat über Booking.com ein Apartment in Montreal gebucht. Als sie dort einzog, traf sie fast der Schlag.

Sperma auf Kissen – Frau (32) landet in Ekel-Unterkunft
Eine Schweizerin fand in ihrer Unterkunft in Montreal mutmaßlich Spermaflecken auf der Bettwäsche.
IMAGO/Westend61 (Symbolbild)

Eine 32-jährige Schweizerin erlebte zu Beginn ihres dreimonatigen Auslandssemesters im kanadischen Montreal statt des erwarteten Abenteuers einen wahren Albtraum in ihrer gemieteten Unterkunft.

Das von ihr über Booking.com gebuchte Apartment stellte sich als schmutzig und gefährlich heraus, mit Gasgeruch und mutmaßlichen Spermaflecken auf der Bettwäsche. Die weißen Flecken sind auch auf den Kissen deutlich zu sehen. Trotz sofortiger Beschwerden bei Booking.com und dem Vermieter blieb die erhoffte Hilfe aus, wie RTL berichtet. Für den Aufenthalt hatte die Schweizerin 4.300 Euro an Booking überwiesen, wie es im Bericht heißt.

Vor Ort keine Unterstützung

Nach ihrer Ankunft am Osterwochenende habe die Frau das Apartment in einem desolaten Zustand vorgefunden: Die Couch war verschmutzt, die Küche klebrig und das gesamte Apartment roch stark nach Gas.

Besonders verstörend waren die weißen, undefinierten Flecken auf dem Bett, die die 32-Jährige als mögliche Sperma- und Spuckflecken identifizierte. Trotz wiederholter Versuche, sowohl den Vermieter als auch Booking.com zu kontaktieren, erhielt sie keine angemessene Unterstützung. Nach acht Stunden vergeblichen Wartens auf Hilfe entschied sich die Schweizerin, in eine andere Unterkunft umzuziehen. Sie mietete sich ein Zimmer über Airbnb.

"Urlaubsretter"

Die anfänglichen Versuche der Schweizerin, das gezahlte Geld für die Ekel-Unterkunft zurückzuerhalten, waren erfolglos. Also wandte sich die Frau an die "Urlaubsretter" von RTL.

Nachdem der Fall durch die Berichterstattung von RTL öffentlich gemacht wurde, reagierte Booking.com und erstattete ihr die Hälfte des Mietpreises, insgesamt 2072 Euro, zurück. Trotz dieser Teilerstattung fühlt sich die Schweizerin von Booking im Stich gelassen und hat sich entschieden, zukünftig nicht mehr über die Plattform zu buchen.

Unternehmen verspricht Besserung

In einem Statement betonte Booking.com, dass das Erlebnis der Schweizerin nicht den Standards entspricht, die das Unternehmen für seine Kunden anstrebt. Man habe Kontakt zur Schweizerin aufgenommen und eine Teilerstattung angeboten. Booking kündigte an, den Fall weiter zu untersuchen, um sicherzustellen, dass derartige Vorfälle zukünftig vermieden werden.

Die 32-Jährige hat inzwischen eine Beschwerde gegen den Vermieter bei der kanadischen Polizei eingereicht und hofft, dass die Unterkunft zur Verantwortung gezogen wird und andere Reisende nicht ähnliche Erfahrungen machen müssen.

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    ORF, Picturedesk

    Auf den Punkt gebracht

    • Eine Schweizerin bucht über Booking.com ein Apartment in Montreal, das sich als schmutzig und gefährlich herausstellt, mit Gasgeruch und mutmaßlichen Spermaflecken auf der Bettwäsche
    • Trotz Beschwerden erhält sie keine angemessene Unterstützung, zieht in eine andere Unterkunft um und erhält schließlich die Hälfte des Mietpreises von Booking.com zurück
    • Die Schweizerin hat eine Beschwerde gegen den Vermieter bei der kanadischen Polizei eingereicht und hofft, dass ähnliche Vorfälle in Zukunft vermieden werden
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