Spezialeinheit Cobra erhöht Präsenz auf den Straßen

Das Einsatzkommando Cobra mit Innenminister Karl Nehammer in Graz
Das Einsatzkommando Cobra mit Innenminister Karl Nehammer in GrazBMI
Aufgrund der angespannten Lage wird die Spezialeinheit Cobra ihre Präsenz in allen Bundesländern Österreichs sichtlich erhöhen.

Einsatzkräfte mit Schutzausrüstung und Sturmgewehren sind in vielen Ländern Europas bereits Teil des gewohnten Straßenbildes. So auch in Frankreich, das in den vergangenen Jahren häufig Opfer von Terroranschlägen wurde. Anders ist die Situation in Österreich, in der Terrornacht verwechselten Teile der Bevölkerung Einsatzkräfte gar mit Tätern.

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) ortet aktuell ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis der Menschen, die in Österreich leben. Geschuldet ist das dem Terroranschlag vom 2. November, bei dessen Bekämpfung auch das Einsatzkommando Cobra eine tragende Rolle gespielt hat.

Verstärkte Präsenz

"Die Sicherheitslage wird laufend beurteilt. Aus internationalen Erfahrungen wissen wir, dass wir in einer angespannten Phase kurz nach dem Attentat in Wien leben. Es ist daher Wachsamkeit in allen Bundesländern geboten", so Innenminister Karl Nehammer. Insbesondere an den Verkehrsknotenpunkten, Einkaufsstraßen und Shoppingzentren aller Bundesländer soll deswegen künftig Präsenz gezeigt werden.

Beamte der Cobra sind in der Öffentlichkeit mit Schutzausrüstung und Langwaffen ausgestattet, aber auch die verdeckten Maßnahmen werden intensiviert. "Das Einsatzkommando Cobra ist ein Garant für Sicherheit in unserem Land. Diese Kompetenz wird daher bundesweit im öffentlichen Leben sichtbar und wahrnehmbar sein", sagt Nehammer.

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