Schröcksnadel gegen zweiten Slalom in Schladming

Peter Schröcksnadel arbeitet am Saisonauftakt in Sölden.
Peter Schröcksnadel arbeitet am Saisonauftakt in Sölden.Gepa
Schon in drei Monaten soll der alpine Ski-Weltcup in die neue Saison starten. Zwei Rennen in Schladming sind für den ÖSV nicht denkbar.

Eigentlich sollte die neue Weltcup-Saison mit dem Gletscher-Auftakt der Damen am 24. Oktober in Sölden starten. Aufgrund der Corona-Krise wird im Kalender aber kein Stein auf dem anderen bleiben. Der ÖSV plant daher mehrere Szenarien. 

Spielberg-Plan für Ski-Weltcup

Denn schon die Riesentorläufe in Sölden sollen um eine Woche vorverlegt werden. Um die Sicherheit der Athleten und Athletinnen zu garantieren, wird an einem Sicherheitskonzept gearbeitet. Dabei dienen die Formel-1-Rennen in Spielberg als Vorbild. 

"Für uns ist ganz wichtig, dass sich das normale Ski-Publikum nicht mit den Rennläufern vermischen kann", erklärte ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel im ORF. Der Weltcup-Tross wird in einer Blase leben. 

Doch kein Schladming-Doppel?

Deshalb konzentriert sich der ÖSV auf die Rennen in Sölden sowie die Parallel-Bewerbe (14. November) und den Teambewerb (15. November) in Lech. Ein Slalom-Doppel in Schladming, worüber am Montag spekuliert wurde, ist hingegen in weiter Ferne. "Schladming lebt von den Zuschauern. Man muss sich überlegen, wie man dieses eine Rennen über die Bühne bringt. An ein zweites denken wir nicht", so der ÖSV-Boss. 

Derweil arbeitet der Weltverband an einem neuen Kalender. Die Nordamerika-Rennen Ende November stehen vor der Absage, eine Entscheidung wird im August fallen. Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren, sollen Speed- und Technik-Zirkus strikt getrennt werden. Spätestens am 4. Oktober soll dann der Kalender stehen.  

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