Österreich

Spielzeugwaffen-Räuber entschuldigt sich bei Opfer

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:50

Ein 22 Jahre alter Burgenländer ist am Mittwoch am Klagenfurter Landesgericht wegen Raubes zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Der Mann soll laut ORF ein Casino und eine Tankstelle in Klagenfurt mit seiner Spielzeugpistole überfallen haben. Vor Gericht entschuldigte sich der 22-Jährige bei seinen Opfern.

Der gelernte Installateur war geständig. Als Motiv für die Raube nannte er seine Heroinsucht. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

"Tatwaffe" als Kind geschenkt bekommen

Bei den Überfällen hatte der Burgenländer eine Spielzeugpistole verwendet, die er als Kind geschenkt bekommen hatte. Während der Raube versuchte er, seine Identität mittels Schildkappe bzw. Hut zu verbergen. Er trug auch Handschuhe. Anhand der Kleidungsstücke wurde er schließlich überführt. Eine Angestellte des Spielcasinos erkannte ihn bei einer Gegenüberstellung. Laut Anklage hatte der Burgenländer 2.800 Euro erbeutet, sein Verteidiger sagte, es sei weniger gewesen.

 Die Staatsanwältin gab zu dem Urteil keine Erklärung ab, der Verteidiger erbat sich Bedenkzeit.

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