Spindelegger findet Erbschaftssteuer "krank"

ÖVP-Chef Michael Spindelegger mag es am Tisch "ordentlich würzig" und klein geschnitten, die Erbschaftssteuer findet er "krank". Das hat die Wahlkampf-Kochsendung "Rezept für Österreich" auf Puls4 mit dem Vizekanzler Montagabend gezeigt. Spindeleggers Rezept waren Steak mit gebratenen Erdäpfeln und gemischtem Salat, zum Nachtisch gab es Erdbeeren mit Joghurt.

ÖVP-Chef Michael Spindelegger mag es am Tisch "ordentlich würzig" und klein geschnitten, die Erbschaftssteuer findet er "krank". Das hat die Wahlkampf-Kochsendung "Rezept für Österreich" auf Puls4 mit dem Vizekanzler Montagabend gezeigt. Spindeleggers Rezept waren Steak mit gebratenen Erdäpfeln und gemischtem Salat, zum Nachtisch gab es Erdbeeren mit Joghurt.

Der Vizekanzler legte bei den Produkten Wert auf österreichische Herkunft. Puls-Koch Oliver Hoffinger attestierte dem von Spindelegger mitgebrachten Fleisch "Topqualität".

Spindelegger macht Profikoch "fast arbeitslos"

Der VP-Chef stellte sich nach Ansicht des Profis in der Küche überhaupt besonders geschickt an. Das Essen sei "großartig", er, Hoffinger, habe dabei wenig zu tun gehabt: "Ich war fast arbeitslos." Spindelegger outete sich in der Sendung als Sonntagskoch, der Fleisch gerne "ordentlich würzt" und Gemüse klein schneidet, Paprika für den Salat wie Erdäpfel. Er gehe manchmal auch einkaufen, weil er dabei mit den Menschen ins Gespräch komme und gerne schaue, "was wie viel kostet", so Spindelegger. Sein Menü hat 30 bis 35 Euro gekostet, wusste der Vizekanzler.

Kredit aufnehmen, um zu erben sei "krank"

Der Parteichef gestand, dass er eigentlich Archäologe werden wollte, weil er bei seinem Vater, der Bürgermeister war, gesehen habe, was es heißt, Politiker sein. "Aber es kommt oft anders, als man denkt", so Spindelegger, der mittlerweile Gefallen an der Politik gefunden hat und Kanzler werden will. Wer dabei sein Vizepartner sein könnte, wollte er nicht verraten. Auch bei anderen Inhalten blieb der Vizekanzler bei seinen Positionen, drückte sich dabei aber u.a. etwas deftig aus. Er bezeichnete es als "krank", wenn jemand einen Kredit aufnehmen müsse, um das Haus seiner Eltern zu erben. Gleichzeitig schoss er sich auf die 144.000 Bezieher der Mindestsicherung in Wien ein. Er wollte nicht glauben, dass so viele Menschen in der Hauptstadt "die Ärmsten der Armen sind", während es im ganzen Rest von Österreich nur 70.000 seien.

APA/red.

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