Spital lässt Patientin fünf Monate warten

Seit Jahren hat die Wienerin Sabine Huber Probleme mit der Halswirbelsäule. Jetzt wurde ihr Leiden akut. Eine besondere Behandlung im Krankenhaus Hietzing könnte helfen. Termin: 6. April 2016.

Für Sabine Huber (34) ist der Alltag eine Tortur. Die zweifache Mutter macht eine Ausbildung zur Pflegehelferin, kann dabei aber den Kopf nicht mehr nach rechts drehen. Im Nacken peinigen sie Schmerzen, dafür ist die rechte Hand ohne Gefühl.

Ihre Halswirbelsäule plagt die Wienerin schon länger. Jetzt aber wurde ihr Leiden akut. Diagnose: und knöcherne Veränderungen (Osteochondrose).

Im Spital Rudolfstiftung erfuhr die Patientin: In ihrem Fall helfe eher als eine Operation. Und die beste Adresse dafür sei das Krankenhaus Hietzing. Am Mittwoch bekam Huber dort auch einen Behandlungstermin – am 6. April 2016!

Krankenanstalten-Sprecher Christoph Mierau erklärt das erschreckende Zeitfenster so: "Die Patientin hat sich leider nicht als Notfall deklariert, sonst wäre sie sofort untersucht worden." Und Hietzing sei tatsächlich überlaufen: "Aber es gibt ja auch andere Akupunktur-Ambulanzen mit kürzeren Wartezeiten – etwa zwei Monate im AKH."

Sabine Huber hatte auf rasche Hilfe gehofft. Jetzt überlegt sie – soweit die Schmerzen klare Gedanken zulassen.

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