Er ist einer der Pechvögel dieser Winterspiele! Yannick Müller verletzte sich bei einer Trainingsfahrt der Rodler schwer. Der Österreicher krachte im Auslauf gegen die Bande und zog sich einen komplizierten, offenen Bruch der Hand zu.
Noch in den frühen Dienstagmorgenstunden wurde Müller in China operiert. Jetzt meldet sich der 22-Jährige aus dem Spital.
Die Fotos aus der chinesischen Klinik sorgen einerseits für Erleichterung. Schließlich befindet sich der Vorarlberger nach dem erfolgreichen Eingriff auf dem Weg der Besserung. Andererseits erheitern die Schnappschüsse auch das Netz. Beim Gruß aus dem Krankenbett ist Müller nämlich vom medizinischen Personal umgeben.
Deren Anti-Corona-Schutzausrüstungen muten eher wie Raumanzüge an. Fans fragen mit einem Augenzwinkern, ob er sich denn von Astronauten operiert worden sei.
Die Corona-Maßnahmen in Peking sind bekanntlich streng. Das Reich der Mitte fährt eine Zero-Covid-Strategie, will vermeiden, dass sich durch die Olympischen Spiele die hochansteckende Omikronvariante im Land verbreitet.
Die Operation von Müller dauerte laut Angaben von OÖC-Boss Karl Stoss übrigens ganze sechs Stunden lang.