Spitals-Betriebsrat mit Hilferuf an Mikl-Leitner

Mit einem Brief über wachsende Aufgaben und Personalmangel wandte sich der Angestelltenbetriebsrat des Uniklinikums St. Pöltens an die nö. Landeschefin.

Überfüllte Ambulanzen, überlastete Ärzte und Pfleger am Limit – dennoch wird im größten Spital Niederösterreichs, dem Universitätsklinikum Sankt Pölten, ein breites medizinisches Spektrum abgedeckt.

Um dieses zu erhalten, wandte sich jetzt der Angestelltenbetriebsrat in einem aufrüttelnden Brief an Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (VP): „Steigende Leistungen, demographischer Wandel und eine Personalbedarfsrechnung, die all das nicht abbildet", so der Wortlaut im Schreiben (siehe Bilderserie oben) von Vorsitzendem Wolfgang Schrefl sowie den Stellvertretern Roland Scheuch und Gerda Schilcher.

Leistungsgrenzen

Weiters wird auf einen Patientenzustrom aus anderen Kliniken, Ambulanz-Überlastung, einen straffen Dienstpostenplan und Gesundheitsprobleme von Mitarbeitern hingewiesen. Viele Angestellte würden jetzt schon an ihre Leistungsgrenzen stoßen und eine Pensionierungswelle stünde unmittelbar bevor.

Vorsitzender Wolfgang Schrefl am Donnerstagabend zu "Heute": "Der Brief wurde am Freitag weggeschickt. Der Inhalt spiegelt die gesamte Problematik wider."

Wie berichtet stand das St. Pöltner Krankenhaus zuletzt auch öfters wegen eines Wasserschadens in den Schlagzeilen. (Lie)

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