Kroatien: Mit bloßen Händen gegen Flammen

Verzweifelter Kampf gegen die Feuersbrunst im Urlaubsparadies: An 20 Stellen brach das Feuer aus - Brandstiftung oder zu heiße Stromleitungen sind schuld.

In Kroatien kämpfen die Feuerwehrkräfte seit Tagen gegen heftige Waldbrände. Noch immer wird darum gerungen, dass die Flammen nicht auf Häuser der Tourismusmetropole Split übergreifen. Das Schlimmste scheint jedoch vorerst überstanden.

Neben Hunderten Feuerwehrkräften stehen auch Soldaten im Löscheinsatz. Das heiße und trockene Wetter sorgt gemeinsam mit Wind für zusätzliche Gefahr.

Es stinkt zum Himmel

Und dann auch das noch: Von Gestank und dunklen Wolken als Folge der Waldbrände ist die Urlaubsregion um die kroatische Adriastadt Split in der Nacht zum Mittwoch heimgesucht worden.

Ursache dafür seien die vielen noch glimmenden Brandnester und die brennende städtische Mülldeponie, berichteten Medien unter Berufung auf die Behörden. "Die Spliter schicken in Panik ihre Kinder aus der Stadt", berichtete die örtliche Zeitung Slobodna Dalmacija.

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Zu heiße Stromleitungen?

Die Behörden begannen mittlerweile die Untersuchungen zur Ursache der Brände, die an 20 Stellen ausgebrochen waren. Während die Medien über Brandstiftung spekulieren, gab es erste Hinweise, dass überhitzte Stromleitungen die Riesenfeuer ausgelöst haben könnten.

Ganz andere Sorgen hat man in Istanbul, dort stehen ganze Straßenzüge zentimetertief unter Wasser. Grund dafür sind sintflutartige Regenfälle, die am Dienstagabend Autos wegspülten und Häuser überfluteten.

Unser Feuer-Liveticker zum Nachlesen:

(rfi)

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