Österreich

SPÖ baute in St. Pölten absolute Mehrheit aus

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:44

Die SPÖ hat bei der Gemeinderatswahl in St. Pölten die absolute Mehrheit ausgebaut. Die ÖVP wurde trotz Verlusts zweitstärkste Partei, die FPÖ legte jedoch jedoch deutlich zu und gewann zwei Mandate dazu. Die drei erstmals angetretenen Parteien schafften den Einzug in den Gemeinderat nicht.

Laut vorläufigem Ergebnis samt Wahlkarten kommt die SPÖ auf 58,9 Prozent der Stimmen (2011: 56,8 Prozent). Mit 26 Mandaten hat die SPÖ eines mehr als vor fünf Jahren. Die Volkspartei fährt einen deutlichen Verlust von 4,9 Prozent ein und landet mit 20,4 Prozent (2011: 25,3 Prozent) auf Platz zwei. Nach dem Verlust zweier Mandate hält die ÖVP bei neun Mandaten.

Bundeskanzler Werner Faymann gratulierte Bürgermeister Matthias Stadler und seinem Team zum "hervorragenden Ergebnis". Der Ortschef und die SPÖ würden "zeigen, wie man sachorientiert und kompetent aktive, soziale Stadtpolitik für die Bürgerinnen und Bürger macht", sagte Faymann.

Bürgermeister Matthias Stadler reagierte mit diesem Facebook-Posting auf das Wahlergebnis:

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FPÖ legt um zwei Mandate zu

Zugewinne gibt es bei der FPÖ, die sich von 10,7 Prozent auf 14,7 Prozent verbessert und nun auf sechs statt vier Mandate kommt. "Die harte und konsequente politische Arbeit sowie die akzentuierte Politik der FPÖ St. Pölten und ihres Spitzenkandidaten haben sich ausgezahlt", sagte FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl und sprach von einer "ausgezeichneten Leistung".

Die Grünen verlieren 2,1 Prozent und halten nur mehr bei einem Mandat, 2011 sind es noch zwei gewesen. Landesgeschäftsführer Hikmet Arslan bezeichnete die Verluste in St. Pölten als "enttäuschend" und gab den Rücktritt von Spitzenkandidatin Nicole Buschenreiter bekannt.

Neue Parteien chancenlos

Den Einzug in den Gemeinderat verpasst haben die erstmals angetretenen NEOS (1,6 Prozent), JETZT (1,2 Prozent) und BLÜH (0,5 Prozent).

Die Wahlbeteiligung lag bei 63,63 Prozent (2011: 58 Prozent). Das amtliche Wahlergebnis wird am 18. April nach der Sitzung der Stadtwahlbehörde veröffentlicht.