SPÖ-Chef hat offene Fragen zur Spitalsreform

Überstunden, Doppelschichten und eine hohe Burn-out-Rate: Das sind die klassischen Berufskrankheiten der Gesundheitsbranche. Im Zuge der Spitalsreform muss endlich die Arbeitssituation des Personals verbessert werden, fordert SPÖ-Chef Josef Ackerl, der im Expertenpapier zur Reform viele offene Punkte anspricht.

Wie sollen Landesfrauenklinik und AKh in Zukunft verwaltet werden? Wie kann unser Steuersystem Krankenhäuser in Zukunft finanzieren? Diese Fragen sind für Ackerl nicht geklärt und erfordern eine offene und ehrliche politische Diskussion: Da erwarte ich mir keine Drüberfahrer-Mentalität. In den Linzer Krankenhäusern brodelt es derzeit heftig: Ein Gund ist die vorgeschlagene Zusammenlegung der Gynäkologie-Abteilungen von AKh und Landesfrauenklinik. Eine Verkleinerung führt zu dramatischen Verschlechterungen in der Versorgung von Schwerverletzten, heißt es dazu. Auch die Ordensspitäler fühlen sich in die Reform nicht eingebunden und wollen noch im Laufe des Tages eine konkrete Stellungnahme abgeben.
Mit der Spitalsreform will das Land bis 2020 rund 362 Millionen Euro einsparen. 760 Krankenbetten werden ersatzlos gestrichen und sieben Abteilungen endgültig geschlossen. 127 Betten fallen alleine im Klinikum Wels-Grieskirchen der Reform zum Opfer.

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