Die SPÖ in Oberösterreich fordert, dass jene Helfer, die gerade in den Katastrophengebieten freiwillig helfen, dafür einen Sonderurlaub bekommen.
„Es muss endlich konkrete gesetzliche Maßnahmen geben. Wir fordern die Bundesregierung auf, einen fünftägigen Sonderurlaub für die freiwilligen HelferInnen zu beschließen. Zudem braucht es eine bessere arbeitsrechtliche Absicherung", sagt SPÖ-Landeschefin Birgit Gerstorfer.
Es dürfe für die vielen ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen aufgrund der Hilfseinsätze keine Einkommensverluste geben.
Sonderurlaub von fünf Tagen
„Wir wollen daher unter anderem einen Anspruch auf Freistellung von bis zu fünf Arbeitstagen pro Dienstjahr für ArbeitnehmerInnen, die Mitglied bei einer Freiwilligen Feuerwehr, einer Katastrophenorganisation oder einem Rettungsdienst sind. In dieser Zeit müssen auch Lohn oder Gehalt weitergezahlt werden", so Gerstorfer.
Die Dienstgeber sollen das aber nicht selbst finanzieren müssen. Es soll vielmehr aus dem Katastrophenfonds abgegolten werden.
Alleine am vergangenen Samstag waren in OÖ mehr als 1.300 freiwillige Helfer im Einsatz, auch für Sonntag waren rund 700 Helfer eingeteilt, die stundenlang Schnee schaufelten und halfen, wo sie nur konnten.
(rep)