SPÖ-Landeshauptmann rät von Italien-Reise ab

Der Coronavirus ist quasi vor unserer Haustür. Die Sorge in Österreich wächst verständlicherweise. Die Politik ruft aber zur Ruhe auf.
Es gebe keinen Grund zur Panik, hieß es noch am Samstag aus dem Gesundheitsministerium. Jedoch gelte in Österreich bereits erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht. Auch am Sonntag beruhigte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP). Denn in Österreich ist immer noch kein bestätigter Fall des Coronaviruses bekannt.

Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) rät unterdessen von Reisen nach Italien ab, sofern sie nicht zwingend notwendig sind. Er appelliert an den Hausverstand: "Man sollte in die Gegenden, die jetzt als gewarnt und auch abgeschottet gelten, aus meiner Sicht nicht fahren, wenn es sich vermeiden lässt."

Über 100 Infizierte



CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Seitens des Außenministeriums heißt es, dass Personen, die grippeähnliche Symptome aufweisen, in Italien nicht ins Krankenhaus oder zum Arzt gehen sollten. Sie mögen direkt die Hotline 1500 anrufen. Dort würde man Infos zur weiteren Vorgangsweise bekommen.



In Italien wurden mittlerweile über 100 Infizierte bestätigt. Allein in der norditalienischen Region Lombardei sind 89 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Zwei Menschen kamen bereits ums Leben.



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