SPÖ-Luger will Linzer Magistrat radikal umkrempeln

Weniger Bürokratie, mehr Service für die Bürger und mehr Verantwortung für die Mitarbeiter. Linz-Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) will das Magistrat völlig umkrempeln - bis 2015.

Weniger Bürokratie, mehr Service für die Bürger und mehr Verantwortung für die Mitarbeiter. Linz-Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) will das Magistrat völlig umkrempeln – bis 2015.

Mit der neuen Magistratsdirektorin Martina Steiniger will Luger ein modernes Dienstleistungsunternehmen formen. "Es wird keine Heiligen Kühe geben", verspricht der Bürgermeister eine genau Analyse des Ist-Zustands. Dabei helfen sollen externe Berater, die die Reform begleiten. Und noch etwas garantiert Luger: "Es wird keine Kündigungen geben, die Mitarbeiter müssen sich keine Sorgen machen."

Im Gegenteil: Sie sollen aktiv eingebunden und immer umfassend informiert werden. Die Pläne: Die Führungsebene soll verkleinert werden. Mitarbeiter bekommen mehr Verantwortung und die Arbeitsabläufe sollen effizienter gemacht werden. Bis Herbst 2014 soll das Konzept stehen. Die anderen Parteien begrüßen die Bemühungen grundsätzlich.

Brücken-Jury: Luger um Offenheit bemüht

Während sich ÖVP-Landesvize Franz Hiesl und die Linzer SPÖ-Verkehrsstadträtin Karin Hörzing gegenseitig Versäumnisse in der Eisenbahnbrücken-Causa an den Kopf werfen, setzt der Linzer Bürgermeister Klaus Luger auf Offenheit!

Der SPÖ-Politiker lädt mit dem Verein "Rettet die Eisenbahnbrücke" einen der heftigsten Kritiker für eine neue Donauquerung in die Jury des Architekten-Wettbewerbs ein. Auch wenn die Vertreter nicht stimmberechtigt sind, ist der Luger-Vorstoß wohl ein Zeichen für die Neuausrichtung der Stadt. Zudem gibt der SPÖ-Macher rund um die Kritik an der Brücken-Jury Entwarnung. Es werden nicht, . Neben sieben Parteimitgliedern sind dort acht Fachleute zu finden, die über Gestaltungsideen richten.

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