SPÖ: Mit historischem Tief zum Wahlsieg

Trotz eines neuerlichen historischen Tiefststandes von nur 26,6 Prozent aller Wählerstimmen kann sich die SPÖ laut dem vorläufigen Endergebnis als Sieger der Nationalratswahl 2013 sehen. Im Vergleich zum bisher schlechtesten Ergebnis der zweiten Republik vom Jahr 2008 büßte die Partei erneut 2,7% ein. Der Kanzleranspruch wurde dennoch von den Roten gestellt.

Trotz eines neuerlichen historischen Tiefststandes von nur 27,1 Prozent aller Wählerstimmen kann sich die SPÖ laut dem vorläufigen Endergebnis als Sieger der Nationalratswahl 2013 sehen. Im Vergleich zum bisher schlechtesten Ergebnis der zweiten Republik vom Jahr 2008 büßte die Partei erneut 2,2% ein. .

Nachdem man bei der Wahl 2008 erstmals unter 30% gerutscht war, geht der Stimmenverlust 2013 erneut weiter. Nur noch 27,1 Prozent aller Wählerstimmen fielen auf das Team rund um Kanzler Werner Faymann.

Der Jubel im extra für die Wahl aufgestellten Festzelt vor der SPÖ-Parteizentrale in der Löwelstraße zwischen Burgtheater und dem Café Landtmann fiel eher verhalten aus. Der Erfolg bei der Nationalratswahl hat nämlich den negativen Beigeschmack des historisch schlechtesten Ergebnisses seit der Gründung der zweiten Republik.

SPÖ stellt Kanzleranspruch

Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos spricht in einer ersten Reaktion trotzdem von einem "Auftrag der Wählerinnen und Wähler, dass die SPÖ die Regierung bilden und der nächste Bundeskanzler wieder Werner Faymann heißen soll".

Die beiden SPÖ-Ministerinnen Gabriele Heinisch-Hosek und Doris Bures haben sich mit dem Wahlergebnis ihrer Partei zufrieden gezeigt. Heinisch-Hosek meinte vor Journalisten in der Parteizentrale in der Löwelstraße, dass die SPÖ ein "respektables, gutes Ergebnis" eingefahren hätten. Sie sei "stolz" auf dieses Ergebnis, erklärte die Beamtenministerin.

Häupl: "Schau ma uns das an"

In einer ersten Reaktion sagte Wiens Bürgermeister im ORF, dass das "Minus nicht gut" sei. Michael Häupl betonte aber, dass Rot an erster Stelle stehe. "Schau ma uns das an", so der Bürgermeister.

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