Das Internet-Duell zwischen FPÖ- und SPÖ-Organisationen geht in die Verlängerung. Nach dem "Haxen-Spreizer"-Eklat und dem "Frauenbild"-Skandal wird es jetzt brutal. Während die FPÖ mit jungen Damen wirbt, die "zu schön für einen Schleier" seien, kritisiert die SPÖ mit "FLOP"-Postings FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache.
Die Machenschaften der
— rfjwatch (@rfjwatch)
Das Internet-Duell zwischen FPÖ- und SPÖ-Organisationen geht in die Verlängerung. Nach dem wird es jetzt brutal. Während die FPÖ mit jungen Damen wirbt, die "zu schön für einen Schleier" seien, kritisiert die SPÖ mit "FLOP"-Postings FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Der FPÖ drohen wiederum rechtliche Probleme.
Die FPÖ hat 7 Frauen im Nationalrat. Würde mich interessieren, ob die auch finden, dass "echte Frauen" so aussehen:
— Armin Wolf (@ArminWolf)
Alles der Reihe nach: Den Auftakt des Duells bildete, dass die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen am Donauinselfest alkoholische "Haxen-Spreizer" ausschenkte. Die FPÖ ortete "tiefsten Sexismus", fast zeitgleich wurde aber ein junges, nacktes Mädchen vom Ring Freiheitlicher Jugendlicher als Werbemotiv verwendet.
Die Aussage: "Lass dich nicht Linken - Echte Frauen sehen so aus!" Auf die massive Kritik reagierte : "Ihr versteht es sowieso nicht. Es gibt genügend Interviews und Zeitungsberichte - wir rechtfertigen uns nicht für Normalitäten - schon gar nicht vor euch."
"Weil ER Österreich verarscht"
Auf diese Kampagne und die gereizte Stellungnahme folgte nun die Antwort der Sozialistischen Jugend Niederösterreich. Auf einem wird der "Echte Frauen"-Post mit einer "Uns geht's um die Weiber"-Parodie durch den Kakao gezogen.
Auf einer Collage mit dem Titel "WIR pfeifen auf IHN, weil ER Österreich verarscht!" wird außerdem Strache wegen dem Hypo-Skandal oder der Kürzung von Wohnbeihilfen scharf kritisiert. "Nice try. Aber ihr merkt eh, dass euch keiner glaubt", so die FPÖ-Reaktion in von FPÖ-Nationalrat Gerhard Deimek."
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"Zu schön für einen Schleier"
Indes war auch Strache selbst nicht tatenlos: herausfand, könnte dies rechtliche Probleme nach sich ziehen. Beim Bild dürfte nämlich ein Motiv aus der Agentur "Fotolia" verwendet worden sein, das ausdrücklich nicht für politische Zwecke verwendet werden darf. Auch sonst ist die erforderliche Bildquelle nicht gekennzeichnet.
Der Link am Bild führt zum oberösterreichischen Landesrat Manfred Haimbuchner, der wiederum auf seiner Seite eindringlich vor der vermeintlichen Gefahr aus dem Ausland warnt. Haimbuchner sah bereits im Jahr 2013 die Integration in Österreich in Gefahr. Nach einem mit dem Titel "Meine Stadt Ried" wurde sogar der Verfassungsschutz eingeschaltet.
Die Lizenzbestimmungen von Fotolia gelten anscheinend für die
— FPÖ Watch (@fpoeticker)