SPÖ will, dass Kinder heuer nicht sitzen bleiben

Aufgrund der aktuellen Situation findet der Unterricht online daheim statt. Darum will die SPÖ, dass kein Kind eine Klasse wiederholen muss.
Noch weiß niemand, wann die Schulen in Österreich wieder für den Unterricht aufsperren. Wie berichtet, gibt es derzeit nur eine Aufsicht für Kinder bis 14 Jahren, die nicht zuhause betreut werden können.

SPÖ-Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid plädiert nun in einer Aussendung dafür, Klassenwiederholungen zu streichen: "Kein Sitzenbleiben im Corona-Jahr. Kinder in dieser Situation zu bestrafen, weil sie sich aufgrund der Umstände eine negative Note nicht ausbessern konnten, ist der falsche Weg". Außerdem brauche es einen Zeitplan, wie es in den nächsten Wochen weitergeht.



CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Skepsis

Sehr skeptisch äußert sie sich auch dazu, dass ÖVP-Bildungsminister Heinz Faßmann nun wichtige Entscheidungen in die Autonomie der Lehrer geben will. "Ich bin sehr für Schulautonomie, aber die Frage, ob nach Ostern neuer Lernstoff gemacht oder weiter wiederholt wird, sollte in Österreich und schulartenspezifisch zumindest ähnlich gehandhabt werden."

Gleiches gelte für die Leistungsbeurteilung – in welcher Form etwa der Heimunterricht herangezogen wird. Vor allem in Hinblick auf die 20 Prozent der Schüler, die aus verschiedenen Gründen derzeit nicht erreicht werden können. "Auch hier brauchen die Schulen eine Grundlage, nach der sie entscheiden können. Wir dürfen kein Kind zurücklassen und in dieser Ausnahmesituation zusätzlich bestrafen. Es sollte klargestellt sein, dass heuer kein Kind sitzenbleiben muss", so die SPÖ-Bildungssprecherin.

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