Wien

SPÖ fordert: Geld für Heer auch für Kindergärten 

Insgesamt gibt Österreich fünf Prozent seines BIPs für Bildung aus, laut SPÖ würde es aber Probleme an der Verteilung geben. 
Heute Redaktion
17.03.2022, 16:19

Sowohl der Pflegebereich als auch der Bildungsbereich kämpfen Österreich-weit mit massiven Personalengpässen. Beide Branchen ringen derzeit um neues Personal. Die Stadtregierung in Wien versucht nun gegenzusteuern. 

Investitionen für das Gesundheitspersonal 

Der Wiener Gesundheitsverbunds investiert 5,3 Milliarden Euro und schafft damit laut SPÖ einen wahren "Booster" für das städtische Gesundheitssystem. Dadurch würden 27.100 Arbeitsplätze in Wien und 55.000 in ganz Österreich erhalten bleiben. 

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Gesundheitsbereich wird ausgebaut 

Gesundheitsstadtrat Peter Hacker lobt das medizinische Personal, in dem er wissen lässt: "Fachkräfte in Gesundheits- und Pflegeberufen erfüllen verantwortungsvolle und vielschichtige Aufgaben. Sie reichen von Pflegediagnostik, Planung und Organisation über Gesundheitsförderung und -beratung bis hin zur Pflegeforschung und umfassen auch Kompetenzen bei medizinisch-diagnostischen Maßnahmen."

Laut ihm hätte nicht zuletzt die Pandemie gezeigt, wie wichtig diese Berufsgruppe ist – diesbezüglich schaffte Wien auch neue Ausbildungsplätze. In KAV-Spitälern wurden die Plätze von 1.200 auf 1.450 ausgebaut, jene für die diplomierte Gesundheits- und Krankenpflege steigen von derzeit 1.300 auf 2.300 und jene von Pflegeassistentinnen und Assistenten werden von 1.100 auf 1.800 erhöht. 

Schlechter sieht es derzeit im Bildungsbereich aus. Hier appelliert SPÖ Bildungssprecherin Nicole Berger-Krotsch, dass die Bundesregierung ein Prozent der Wirtschaftsleistung für Kindergärten ausgeben soll und nicht nur wie zuletzt diskutiert für das Bundesheer. 

Derzeit wäre es nicht möglich, dass jedes Kind die notwendige Betreuung erhalten würde. Berger-Krotsch sagt: "Die Kinder brauchen psychisch und emotional gesundes Betreuungspersonal!". Die Stadt Wien hätte demnach eine Milliarde Euro bereitgestellt. Im Lehrerinnen und Lehrer-Bereich sei aber ebenfalls eine Änderung notwendig. Die SPÖ-Politikerin fordert vom Bund, dass Wien Planstellen von der Regierung bekommt, um den vielfältigen Herausforderungen, vor allen Dingen aber allen Kindern, gerecht zu werden.