Umfangreiche Kampagne

SPÖ mit "Zuhör-Tour" zum Thema Gesundheit

"Seit vielen Jahren fordert die SPÖ im Landtag eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung", so SPNÖ-Chef Sven Hergovich.

Niederösterreich Heute
SPÖ mit "Zuhör-Tour" zum Thema Gesundheit
Sven Hergovich (l.) mit Team
SPÖ NÖ

Der Landesparteivorsitzende der SPNÖ, Landesrat Sven Hergovich, Sozial-Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, Gesundheitssprecherin Karin Scheele und der NÖ-Spitzenkandidat zur Nationalratswahl, Nationalrat Rudolf Silvan, berichten jetzt über erste Erkenntnisse der gestarteten "Zuhör-Tour" der SPÖ NÖ zum Thema Gesundheit.

2024 im "Zeichen der Gesundheit"

Wie Landesrat Sven Hergovich ausführt, stehe das Jahr 2024 für die SPNÖ ganz im Zeichen der Gesundheit – Grund dafür seien nicht zuletzt "die vielen gescheiterten Versuche im NÖ Landtag, ÖVP und FPÖ wachzurütteln", wie es in einer Aussendung heißt: "Seit vielen Jahren fordert die SPÖ im Landtag eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung! Die SPÖ fordert bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten, sprich mehr Bezahlung und mehr Freizeit! Die SPÖ fordert einen Pflegeschlüssel und die Möglichkeit, pflegende Angehörige anzustellen! Die SPÖ fordert die von Schwarz/Blau versprochene Patientenmilliarde ein, um das Gesundheitssystem auf neue Beine stellen zu können! Und seit Jahren geschieht absolut nichts, weil ÖVP und FPÖ an allen Ecken und Enden blockieren und ablehnen", wird Hergovich in der Aussendung zitiert.

"Kassenärzte heillos überlaufen"

Karin Scheele kritisiert, dass das Gesundheitsbudget in Niederösterreich von der schwarz-blauen Landeskoalition von 2023 auf 2024 um über 150 Millionen Euro gesenkt worden sei: "Das ist deshalb so unverständlich, da auf der anderen Seite die Ausgaben der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher aufgrund von Kostenbeteiligungen bei Behandlungen oder etwa aufgrund des notwendigen Gangs zum Privatarzt explodieren, weil die Kassenärzte heillos überlaufen sind."

"Kranke Gesundheitssystem"

Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig betont die Notwendigkeit der "SPÖ-Zuhör-Tour" durch alle Bezirke: "Wir wollen die Sicht der betroffenen Patientinnen und Patienten, Angehörigen und Angestellten noch besser kennenlernen, um das kranke Gesundheitssystem in unserem Bundesland auf neue Beine stellen zu können."

Nationalrat Rudolf Silvan gibt abschließend erste Eindrücke der Zuhör-Tour aus dem Bezirk Hollabrunn wieder: "Unser erster Tourstopp in Hollabrunn hat unsere Erwartungen übererfüllt! Rund 30 Betroffene und Interessierte sind unserer Einladung gefolgt und haben mit uns gemeinsam zwei Stunden lang intensiv diskutiert, uns ihre Sorgen erzählt und Anregungen mitgeteilt und über konkrete Fälle aus ihrem Umfeld berichtet! Dass etwa der Anteil der Kassenärzte bei Allgemeinmedizinern im Bezirk Hollabrunn 2023 um 16,94 % geringer ist als noch 2016, ist schon ein kräftiges Indiz dafür, dass Feuer am Dach ist!"

Das sagt die VPNÖ

"Es ist ein gutes Zeichen, wenn die SPÖ NÖ den konstruktiven Weg der Zusammenarbeit wählt und jetzt auch im Gesundheitsbereich an Lösungen arbeitet - genau deshalb gibt es mit der Erarbeitung des NÖ Gesundheitspaktes seit Anfang des Jahres einen parteiübergreifenden Prozess, in dem sich Expertinnen und Experten genau dieser Thematik intensiv widmen", so der zuständige Landesrat Ludwig Schleritzko (VP).

VPNÖ-Gesundheitssprecher Franz Dinhobl ergänzt: "Wenn sich die SPÖ NÖ des Gesundheitsthemas annimmt, ist das eine erfreuliche Nachricht, sie sollte dabei aber keine Unwahrheiten verbreiten. Der Vorwurf, das Budget im Gesundheitsbereich sei gekürzt worden, ist schlichtweg haltlos. Jeder zweite Euro unseres Budgets wird für Gesundheit und Soziales ausgegeben."

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    Denise Auer

    Auf den Punkt gebracht

    • Die SPÖ Niederösterreich startet eine umfangreiche "Zuhör-Tour" zum Thema Gesundheit, um die Herausforderungen des Gesundheitssystems zu beleuchten
    • Die SPÖ fordert eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung, bessere Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen und die Einlösung von Versprechen seitens der Regierungsparteien
    • Kritik wird an Kürzungen im Gesundheitsbudget und der überlasteten Situation der Kassenärzte geäußert, während die SPÖ weiterhin auf die Erfahrungen der Betroffenen setzt, um Verbesserungen voranzutreiben
    red
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