Im niederösterreichischen Landtag wurde auf Initiative der SPÖ NÖ ein Antrag bezüglich eines Teuerungsausgleichs für private Strom- und Gaskunden diskutiert. Der §34-Antrag der ÖVP sei laut den Roten ohne konkrete Vorschläge gewesen, weshalb die Sozialdemokraten den ursprünglichen Antrag noch einmal eingebracht hätten.
500 Euro pro Jahr für Haushalte mit einem verfügbaren Einkommen bei Einpersonenhaushalten bis 1.500 Euro (bis 700 Euro für jede weitere Person) sowie 300 Euro pro Jahr für Haushalte mit einem verfügbaren Haushaltseinkommen bis 3.000 Euro (bis 1.400 Euro für jede weitere Person) will die SPÖ NÖ umgesetzt sehen, erklärte Energiesprecherin Kathrin Schindele anlässlich der Debatte im Landtag.
„Die Kosten für Wohnen und Energie steigen langsam aber sicher ins Unermessliche und wir brauchen Entlastungen, insbesondere für all jene Menschen, denen zum Ende eines Monats im Geldbörsl nichts mehr übrig bleibt. Wir brauchen diesen sozial gestaffelten Teuerungsausgleich, damit sich viele Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher nicht mehr entscheiden müssen, ob sie sich heute etwas zu essen kaufen oder die Heizung aufdrehen!“, erklärt sie. Der Zusatzantrag wurde von der ÖVP, NEOS und den Grünen abgelehnt.