Aufgrund des russischen Überfallskrieges gegen die Ukraine trennte sich das F1-Team von Hauptsponsor Uralkali und Fahrer Nikita Mazepin.
Die Bergbau-Firma von Mazepins Vater pumpte rund 25 bis 30 Millionen Euro in den Rennstall, nun wollen die Russen ihr Geld zurück.
"Da der größte Teil der Sponsorengelder für die Saison 2022 bereits an Haas überwiesen wurde und das Team den Vertrag noch vor dem ersten Rennen der Saison 2022 gekündigt hat, ist Haas damit seinen Verpflichtungen gegenüber Uralkali für die diesjährige Saison nicht nachgekommen", heißt es in einer offiziellen Mitteilung des Unternehmens.
Auch Pilot Mazepin behält sich rechtliche Schritte vor: "Es ist gut, sich alle Optionen offenzuhalten", sagt der 23-Jährige. In sein Cockpit will er sich aber nicht zurück klagen: "Ich will nicht an einen Ort zurück, an dem man mich nicht will."