Sport-Lehrerin (30) soll Sex mit Schülern gehabt haben

Ein Sex-Skandal erschüttert Südafrika: Die 30-jährige Sport-Lehrerin Fiona Viotti soll fünf Schüler an einer Elite-Schule in Kapstadt verführt haben.

Das ehemalige "Sports Illustrated"-Model unterrichtete am Bishops Diocesan College, einer der besten Schulen Südafrikas, Geschichte, Wasserpolo und Rugby. Im Oktober kündigte Fiona Viotti (30) ihren Job an der christlichen Knabenschule in einem Vorort von Kapstadt, nachdem Vorwürfe laut wurden, sie hätte jahrelang Schüler verführt und zu sexuellen Handlungen gedrängt. Dazu tauchten freizügige Videos und Fotos von ihr in sozialen Netzwerken und auf Porno-Portalen wie "Pornhub" auf.

Sex in den Klassenzimmern

Berichten zufolge überredete die 30-jährige mindestens fünf Schüler in ihrem Klassenzimmer und in anderen Campus-Gebäuden zum Sex. Einer der Schüler hatte seine Eltern im Oktober in die geheime Affäre eingeweiht: Anfangs sei die Beziehung zwar einvernehmlich gewesen, doch schon bald sei Viotti zum Kontrollfreak mutiert und hätte ihn bedroht, so der 18-Jährige.

Viottis Anwalt versucht jetzt, die Lehrerin als Geschädigte darzustellen. Der britischen Zeitung "The Times"sagte er, alle Schüler seien über 16 Jahre alt gewesen. Diejenigen, die die Videos und Fotos in den sozialen Netzwerken geteilt hätten, seien hingegen die wahren Täter.

Häme und Unterstützung im Netz

Die 30-Jährige hat sich Presseberichten zufolge zur psychiatrischen Behandlung in ein Krankenhaus einweisen lassen. Ob sich Viotti überhaupt vor Gericht verantworten muss, ist noch unklar. Das Bishops Diocesan College verzichtet auf disziplinäre Maßnahmen. Ob die Eltern der Jugendlichen gerichtliche Konsequenzen ziehen, bleibt jetzt abzuwarten.

In sozialen Medien ist Viotti nebst Schmähungen auch Zustimmung ausgesetzt: "Sie war eine brillante Lehrerin", sagt etwa ein Kollege über das südafrikanische Ex-Model. "Das ist eine Tragödie. Sie war gut in dem, was sie tat. Aber sie hat ihre Macht missbraucht."

In einer Facebook-Gruppe wird hingegen der 18-Jährige verantwortlich gemacht, der (sinngemäß) "eindeutig noch ein kleiner Junge sei und ihr Leben zerstörte, was völlig unverhältnismäßig ist für das, was Fiona getan hat".

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