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Sportlehrerin hatte Sex mit Schüler nach Abschlussball

Skandal an einer schottischen Schule: Eine junge Lehrerin hatte Sex mit einem ihrer Schützlinge – und das nach einem Schulball! Die Behörde ermittelt. 
Nikolaus Pichler
17.02.2022, 11:43

Eine schottische Sportlehrerin (27) ist jetzt wegen einer Bettgeschichte mit einem Schüler in die Schlagzeilen geraten. Das berichtet die britische Boulevardzeitung "Sun". Dem Bericht zufolge spielte sich der Vorfall bereits vor fünf Jahren auf einem Ball einer schottischen Schule ab.

Auf dem Ball soll Lehrerin Melissa Tweedie laut dem Bericht die ganze Nacht über unangemessen mit Schülern getanzt und mit ihnen Shots getrunken haben. Darunter auch ein 18-jähriger Schüler. Nach der Feier wurde die Lehrerin von Jugendlichen auf dem Hotelbett des 18-Jährigen gesehen. Der sagte der Schulaufsichtsbehörde jetzt, dass die beiden miteinander geschlafen hätten – und er zuvor viel Alkohol getrunken habe.

"Wir gingen nach unten und hatten Sex in meinem Zimmer"

"Wir haben uns geküsst, niemand hat das initiiert. Wir gingen nach unten und hatten Sex in meinem Zimmer. Sie blieb die Nacht über und wir gingen beide um acht", so der Schüler gegenüber der "Sun". "Miss Tweedie tut mir wirklich leid, ich hatte mein Abgangszeugnis schon bekommen. In meinen Augen war es keine schulische Veranstaltung."

Brisant: Die Lehrerin hatte zunächst bestritten, überhaupt in dem Hotel gewesen zu sein. Doch gleich mehrere Schüler behaupteten das Gegenteil. Später räumte sie dann ein, dass sie mit dem Teenager im Bett aufgewacht war.

Lehrerin spricht von Betäubung

Allerdings bestritt sie weiterhin, mit ihm geschlafen zu haben – und behauptete, sie sei möglicherweise betäubt gewesen. Ins Hotel will sie nur gegangen sein, weil sie sich Sorgen um drogenabhängige Schüler gemacht hatte.

Die Schulaufsichtsbehörde untersuchte den Fall jetzt in einer fünftägigen Anhörung. Beweise für einen Geschlechtsverkehr mit dem Schüler gab es zwar nicht – und selbst der wäre laut der schottischen Polizei nicht strafbar gewesen. Trotzdem ist sich das Gremium sicher: Tweedie gehört vorerst nicht mehr in eine Schule.

"Können wir kurz so tun, als wäre ich keine Lehrerin?"

Die Schulaufsicht ist sich sicher, dass Tweedie den Schüler im Hotel geküsst hat. Außerdem sagte sie ihm dem Bericht nach auf dem Bett: "Können wir mal kurz so tun, als wäre ich keine Lehrerin?"

Der Vorsitzende der Schulaufsicht, Gary Burton: „Frau Tweedie hätte sich zu dem Zeitpunkt, als sie den Schüler küsste, ihrer Verantwortung bewusst sein müssen.“ Er sprach sich für ein zweijähriges Unterrichtsverbot aus. Tweedie arbeitet mittlerweile jedoch ohnehin als Yoga-Trainerin in Dubai.

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