Sportler des Jahres 2018

Bild: Kein Anbieter
Land: D, Genre: Gala

Das Sportjahr 2018 findet mit der Gala "Sportler des Jahres" einen festlichen Abschluss. Bereits zum 72. Mal werden die Sportlerin, der Sportler und die Mannschaft des Jahres geehrt. Die Sportjournalisten müssen sich wieder entscheiden. Die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang und die erstmals gemeinsam organisierten European Championships in Glasgow und Berlin schreiben die meisten Erfolgsgeschichten. Bringen zwei olympische Goldmedaillen Biathletin Laura Dahlmeier wieder ganz nach vorne, so wie im vergangenen Jahr? Oder ist der Aufstieg aus dem tiefen Tal zum Wimbledon-Sieg ein gewichtiges Argument zugunsten von Tennisspielerin Angelique Kerber, der Sportlerin des Jahres 2016? Wie steht es um die Europameisterinnen Gesa Krause, Malaika Mihambo und Christin Hussong, deren Erfolge bei der Leichtathletik-EM in Berlin besonders mitreißend gefeiert wurden? Auch ein tragisches Schicksal wie das der nun querschnittsgelähmten Bahnradsportlerin Kristina Vogel prägte dieses vergangene Sportjahr. Im März noch zweifache Titelträgerin bei den Weltmeisterschaften, Ende Juni dann der folgenschwere Trainingsunfall in Cottbus. Bei den Männern bietet Olympia in Südkorea eine Vielzahl von Kandidaten, etwa den Nordischen Kombinierer Eric Frenzel, der mit seinen beiden Goldmedaillen im Einzel und mit dem Team auf Kollege und Vorjahressieger Johannes Rydzek folgen könnte. Auch Überflieger Andreas Wellinger darf sich Chancen ausrechnen. In jedem Skisprung-Wettbewerb gewann er eine Medaille, darunter die goldene auf der Normalschanze. Die Leichtathleten haben die Heim-EM zu einer erfolgreichen Leistungsschau gemacht: Hochspringer Mateusz Przybylko, Speerwerfer Thomas Röhler oder Zehnkämpfer Arthur Abele holten alle Gold. Und da war ja auch noch der fantastische Sieg von Patrick Lange beim Ironman Hawaii - mit Streckenrekord deutlich unter acht Stunden. Gut möglich, dass dieser Triumph im Oktober noch den frischesten Eindruck hinterlassen hat. Unter den Mannschaften finden sich die Kandidaten, die seit Jahren den Weltmaßstab ihres Sports definieren: der Ruder-Achter etwa oder die Nordischen Kombinierer. Vielleicht setzen die Journalisten hier eher auf Abwechslung? Wie wäre es mit den Sensations-Silbermedaillengewinnern im olympischen Eishockey-Turnier? Oder mit dem Eiskunstlaufpaar Aljona Savchenko/Bruno Massot, dessen Darbietungen bei Olympia und der nachfolgenden WM unerreicht blieben?

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