Bei Rennen vermisst, dann wird Sportler tot aufgefunden

Ein Radsportler ist bei Laterns tödlich verunglückt. Symbolbild
Ein Radsportler ist bei Laterns tödlich verunglückt. SymbolbildStefan Schurr / Westend61 / picturedesk.com
Ein tödliches Unglück überschattet den "Highlander-Radmarathon" in Vorarlberg. Ein Teilnehmer aus Deutschland kam dabei ums Leben.

Der 65-jährige Rennradfahrer hatte am Sonntag als Mitglied einer fünfköpfigen Amateur-Radsportgruppe an dem Wettbewerb teilgenommen. Die Sportler waren dabei nicht als Gruppe unterwegs, sondern fuhren entsprechend ihrer persönlichen Fähigkeiten für sich.

Als der 65-Jährige gegen 17 Uhr nicht im Ziel ankam, begannen sich seine Sportkameraden Sorgen zu machen. Sie erkundigten sich vorerst selbst nach dem Verbleib ihres Kollegen und kontaktierten diverse Krankenhäuser. Als die eigenen Nachforschungen erfolglos blieben, baten sie die Polizei um Hilfe.

Die ersten Ermittlungen zeigten, dass der Abgängige um 11.41 Uhr den Checkpoint in Bludesch passierte, jedoch keine Durchfahrt beim nächsten Checkpoint in Laterns/Gerstenböden registriert wurde.

Auf nasser Straße abgerutscht

In weiterer Folge wurde eine Suchaktion im betreffenden Streckenabschnitt organisiert. Im Zuge dieser Suchaktion konnte von Mitgliedern der Bergrettung Rankweil entlang der L51 in Laterns in einer Spitzkehre rund 8 m unterhalb der Fahrbahn ein Rennrad wahrgenommen werden. Im steil abfallenden Gelände fanden die Helfer schließlich den Leichnam des 65-Jährigen.

Nach ersten Ermittlungen dürfte dieser in der Spitzkehre auf der nassen Fahrbahn von der Fahrbahn gerutscht und abgestürzt sein. Hinweise auf Fremdverschulden liegen nicht vor.

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