Auf Initiative von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landesrat Jochen Danninger (beide VP) wurde in der Sitzung der NÖ Landesregierung am Dienstag der Masterplan 2022 – 2024 für das Sportzentrum Niederösterreich in St. Pölten beschlossen.
Kernbestandteile dabei sind der Neubau einer Beachvolleyballhalle mit zwei Spielfeldern und drei Freiplätzen sowie einer modernen 3x3-Basketballhalle, welche zukünftig auch Stützpunkt des österreichischen Nationalteams sein wird.
„Nach dem Bau der Leichtathletikhalle, die bereits kommendes Monat eröffnet wird, setzen wir mit dem Masterplan 2022 bis 2024 einen weiteren Schritt zur Weiterentwicklung des Angebots für den niederösterreichischen Vereins- und Leistungssport. Besonders wichtig ist uns dabei - im Sinne der Schwerpunkte der kürzlich präsentierten Sportstrategie 2025 - dass vor allem der Nachwuchssport ein wesentlicher Nutzer und nachhaltiger Profiteur der gesetzten Infrastrukturmaßnahmen ist“, wird Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner in einer Aussendung zitiert.
Der zuständige Sport- und Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger betont zum sportlichen auch den wirtschaftlichen Mehrwert des Großprojektes: „Die geplanten baulichen Maßnahmen setzen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von acht Millionen Euro einen wichtigen wirtschaftlichen Impuls. Die Investitionen in das Sportzentrum Niederösterreich unterstreichen, dass Niederösterreich nicht nur ein Sportland mit großartigen Talenten ist, die hier perfekte Trainings- und Wettkampfbedingungen vorfinden, sondern auch, dass der Sport ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor in unserem Bundesland ist.“
Auch Matthias Stadler, SP-Bürgermeister von St. Pölten, ist von der Entwicklung im Sportland NÖ angetan: „Seit der Grundsteinlegung für die ,Landessportschule' vor knapp 30 Jahren entwickeln wir dieses Erfolgsprojekt am Standort kontinuierlich gemeinsam mit dem Land weiter. Ich freue ich mich so über die bereits 13. Ausbaustufe des Sportzentrums Niederösterreich. Besonders der Nachwuchssport durch das ansässige Sport-Leistungs-Zentrum soll von der zusätzlichen Infrastruktur profitieren. Es ist mir besonders wichtig unseren jungen Sportlerinnen und Sportler die besten Ausbildungs- und Trainingsbedingungen zu ermöglichen und den Leitgedanken der Fittest City St. Pölten weiterzutragen.“
Johannes Wiesmann, General Manager des Österreichischen Basketballverbandes sieht in der neuen Basketballhalle einen Meilenstein für den Basketball: „In den 3x3-Basketball zu investieren, war für den heimischen Basketballverband eine goldrichtige Entscheidung, da auch die Leistungen unserer Teams sensationell sind."
Gernot Leitner, Präsident des Österreichischen Volleyballverbandes zur Errichtung einer Beachvolleyballhalle mit zwei Spielfeldern und drei Freiplätzen: „Die Errichtung einer neuen Beachvolleyballhalle und neuen Outdoor-Courts in St. Pölten ist ein wichtiger Meilenstein für den Österreichischen Volleyballsport. Der Standort St. Pölten kann durch die ideale Kombination aus Akademie, Infrastruktur, Unterkunftsmöglichkeiten, Athletik- und Regenerationsräumen zu einer wichtigen Talenteschmiede für den ÖVV im Bereich Beachvolleyball werden.“
Weitere Maßnahmen des Masterplans 2022 bis 2024 sind die Errichtung eines zusätzlichen Fußball-Rasenplatzes, die Verbesserung der Verkehrsanbindung durch eine zusätzliche Ausfahrt und die Optimierung der Energieversorgung durch die Installierung einer Photovoltaikanlage. Diese soll langfristig einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende darstellen. Zusätzlich soll damit durch laufende Kosteneinsparungen im Energiebereich auch eine Kostenneutralität im Bereich der Betriebskosten gewährleistet werden.
Das Sportzentrum Niederösterreich ist seit 1990 Heimat des niederösterreichischen Leistungssports und Fundament unzähliger blau-gelber Erfolgsgeschichten, heißt es in der Aussendung des Sportlandes NÖ. Insgesamt wurden im Laufe dieser Zeit im Sportzentrum Niederösterreich rund 110 Millionen Euro in den heimischen Spitzen- und Breitensport investiert. Das zertifizierte Olympiazentrum mit über 500 Leistungssportler wie Mehrkampf-Aushängeschild Ivona Dadic oder Gewichtheberin Sarah Fischer, die hier täglich ein- und ausgehen, darf sich mit seinem vielfältigen Angebot "getrost als multifunktionellste Sportstätte Österreichs bezeichnen".