Szene

Spotlight bester Film, Mad Max räumt groß ab

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:52

Leo DiCaprio hat den besten Hauptdarsteller gewonnen, der zahlenmäßige Gewinner der Oscars 2016 ist aber Mad Max mit gleich sechs Oscars, der große Verlierer wurde "Der Marsianer". Bester Film wurde Spotlight. Der geheime Stars der Show war aber der kleine Jacob Tremblay, Hauptdarsteller in "Raum", aber gar nicht nominiert war. Running Gag der Oscars war natürlich, dass keine Schwarzen nominiert waren.

Leo DiCaprio hat den besten Hauptdarsteller gewonnen, der zahlenmäßige Gewinner der Oscars 2016 ist aber Mad Max mit gleich sechs Oscars, der große Verlierer wurde "Der Marsianer". Bester Film wurde Spotlight. Der geheime Stars der Show war aber der kleine Jacob Tremblay, Hauptdarsteller in "Raum", aber gar nicht nominiert war. Running Gag der Oscars war natürlich, dass keine Schwarzen nominiert waren.
Schon im Vorfeld der Oscars gab es eigentlich nur zwei Themen: Der Boykott und die Aufregung um das Fehlen schwarzer Nominierter und ob Leonardo DiCaprio endlich seinen ersten goldenen Mann mit nach Hause nehmen darf, oder nicht. 

Großer Verlierer "Der Marsianer": sieben Nominierungen, kein Preis

Bester Film wurde Spotlight. Einen zweiten Oscar bekam er für das Originaldrehbuch. Zwei Oscars sind fast nicht der Rede wert, bedenkt man, dass Mad Max:Fury Road ganze sechs Oscars bekam (Kostüm, Produktionsdesign, Make-Up, Schnitt, Tonschnitt, Sound Mixing). Allerdings hat der Film nur in den Nebenkategorien gepunktet. Großer Verlierer der Oscars war "Der Marsianer" mit Matt Damon. Der Film war ganze sieben Mal(!) nominiert und hat keinen einzige der goldenen Statuen bekommen. . 

 

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— The Academy (@TheAcademy)

Ali G bis Whoopi Goldberg: #Oscarssowhite

Schon in seinem krachen und wurde teilweise ziemlich untergriffig. Seitenhiebe gab's gegen Arbeitslose, die ihm geraten hätten, die Oscars zu boykottieren. Und dass niemand sich solang "deine Großmutter von einem Ast baumelt" aufgeregt hätte. In der Folge wurde #Oscarssowhite immer wieder zum Thema. Ein Highlight war auch als Sacha Baron Cohen als "Ali G" den schwarzen Macker machte und anprangerte, dass der "schwarze" Darth Vader nicht nominiert war.  


You did it, Leo DiCaprio. You finally did it.
— EntertainmentTonight (@etnow)
13 Versuche, trotzdem leer ausgegangen: Leo DiCaprio war nicht der Ärmste

Die meisten Memes im Internet betrafen Leo DiCaprio und sein ewig langes Warten auf seinen ersten Oscar. Vollkommen außer Acht gelassen wurde, dass andere noch viel ärmer dran waren. Ennio Morricone musste erst 87 werden, bevor er am Sonntag seinen ersten "richtigen" Academy Award bekam. Der Mann hat den Soundtrack zu 500 Filmen komponiert und vor Sonntag für "Hateful 8" nur einen Oscar für sein Lebenswerk bekommen. Verloren hat in der Kategorie "Soundtrack" Thomas Newman gegen Ennio. Newman war bereits zum 13. mal nominiert und hat noch immer keinen Oscar. Dafür atmen alle ist. Wir gratulieren, auch wenn es besser gewesen wäre, Leo hätte für einen anderen Film gewonnen. Er hat bessere im Repertoire als "Revenant".

: Jacob Tremblay

Jacob Tremblay ist neun, war für seine Rolle in "Raum" nicht nominiert und rockte trotzdem die Oscars. Der süße Bub zeigte schon auf dem Red Carpet stolz seine Millennium-Falken Manschettenknöpfe und seine Darth Vader-Socken her. Als bei der Verleihung C3PO, R2D2 und BB-8 einen Preis präsentierten, sah man ihm die Begeisterung an. Seine Filmpartnerin Brie Larson gewann den Preis als Beste Hauptdarstellerin. Als sie sich umdrehte und ihn abklatschte, fragten sich Millionen Zuschauer, warum er bei den Nominierungen leer ausging. 

Pfadfinderinnen verscherbelten Kekse um über 65.000 Dollar

Kinder sind sowieso ein Erfolgsrezept bei den Oscars. Chris Rock schickte zwischenzeitlich eine Gruppe Pfadfinderinnen ins Publikum, um Kekse zu verkaufen. Die Mädels knöpften den schwerreichen Stars 65.243 Dollar ab!

Auf der nächsten Seite: Der ganze Live-Ticker zum Nachlesen, inklusive der besten Memes der Oscar-Nacht

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