Bedienstete der Polizeiinspektion Schrems konnten nach umfangreichenn Ermittlungen drei Beschuldigte im Alter von 16 bis 20 Jahren aus dem Bezirk Gmünd ausforschen, die verdächtigt werden, in der Zeit von 30. September 2021 bis 15. Jänner 2022 zumindest acht Sachbeschädigungen in Schrems begangen zu haben. Dabei entstand ein Gesamtschaden im niedrigen fünfstelligen Eurobereich.
Den Beschuldigten konnte etwa das Einschlagen einer Glasscheibe eines Buswartehäuschens, die Beschädigung eines Fahrrades, das Anzünden des Funcourt ("Heute" berichtete), die Sprengung eines Kaugummiautomaten, eines Papierkorbes, eines Altglascontainers und einer Telefonzelle jeweils mit pyrotechnischen Artikeln sowie die Beschädigung einer Fassade und eines Lüftungsgitter durch Steinwürfe sowie Versengung zweier Schaukästen.
Die Polizisten haben ermittelt, dass bei der Sachbeschädigung beim Funcourt auch ein 14-Jähriger aus dem Bezirk Gmünd beteiligt gewesen sein soll. Auch konnten die Beamten den drei Haupt-Beschuldigten noch zahlreiche Eigentumsdelikte zuordnen.
Darunter Diebstähle in Langegg, Pürbach, Langschwarza und Schrems. In St. Pölten-Viehofen stahlen sie zudem ein 188 kg Aluminiumkabel, welches sie in Gmünd verkauft haben sollen. Die Beschuldigten verweigerten die Aussage und wurden der Staatsanwaltschaft Krems/Donau angezeigt.