Bei uns kostete der Liter Super nach einem rekordverdächtigen Wochenende am Montag immer noch 1,498 Euro, der Diesel 1,429 Euro. Ein Ende dieser Preisspirale nach oben ist so schnell nicht in Sicht. In Italien wurde vergangene Woche die Schwelle von zwei Euro pro Liter in mehreren Regionen überschritten. Konsumentenschutzverbände riefen zu Tankstreiks auf.
Bei uns kostete der Liter Super nach einem rekordverdächtigen Wochenende am Montag immer noch 1,498 Euro, der Diesel 1,429 Euro. Ein Ende dieser Preisspirale nach oben ist so schnell nicht in Sicht. In Italien wurde vergangene Woche die Schwelle von zwei Euro pro Liter in mehreren Regionen überschritten. Konsumentenschutzverbände riefen zu Tankstreiks auf.
Derzeit werde in Österreich bei den Tansktellenpreisen an den Höchstpreisen von März gekratzt. An einzelnen Tankstellen zeigen sich jetzt schon Preisspitzen, die die bisherigen Durchschnittsrekordwerte in den Schatten stellen: So etwa zwei OMV-Tankstellen entlang Autobahnen in der Steiermark und Niederösterreich, bei denen der Preis für Eurosuper nur mehr knapp unter 1,7 Euro liegt.
Eine Entspannung ist so schnell nicht in Sicht: In den nächsten ein bis zwei Wochen werde der Preisanstieg wohl weitergehen - solange, bis die Rückreisewelle abgeebbt sei.
Boykott in Italien
Als Protest sind italienische Autofahrer jetzt aufgefordert, alle Tankstellen boykottieren, die mehr als 1,8 Euro pro Liter Benzin verlangen.
Auch in Deutschland müssen Autofahrer rekordverdächtig tief in die Taschen greifen: Die Preise bewegen sich zwischen mehr als 1,7 Euro für den Liter Benzin und 1,55 Euro für Diesel. Die Autofahrer fordern eine Senkung der Steuern auf Benzin. Ein ähnlicher Schritt wird in Frankreich auch von der Regierung befürwortet. Ministerpräsident Jean-Marc Ayrault sprach sich vergangene Woche für eine moderate und zeitlich begrenzte Steuersenkung aus