"Spritztour" endet für Biker (18) mit Straforgie

100 km/h zu schnell: Die Flucht endete allerdings in einer Sackgasse.
100 km/h zu schnell: Die Flucht endete allerdings in einer Sackgasse.Unsplash/Symbolbild
Ein Motorradfahrer (18) wurde mit überhöhtem Tempo erwischt. Seine Flucht endete in einer Sackgasse und mit der wohl höchsten Strafe seines Lebens.

Am Donnerstag etwas nach 20 Uhr versuchte in Thaur (Bezirk Innsbruck-Land) ein 18-jähriger Motorradfahrer mit seinem 19-jährigen Mitfahrer am Sozius nach einer erfolgten Geschwindigkeitsmessung sich durch Flucht einer Polizeikontrolle zu entziehen. Dabei befuhr er die Tiroler Straße (B171) in einer 60 km/h-Beschränkung mit 157 km/h (ohne Toleranzabzug).

In Sackgasse gefangen

Auch das mittels Rotlicht gegebene Anhaltezeichen der Polizeistreife sowie Blaulicht und Folgetonhorn missachtete der Biker. Nachdem allerdings die Fahrt in einer Sackgasse endete, konnte im Zuge der Verkehrskontrolle festgestellt werden, dass der Lenker keine für dieses Motorrad gültige Lenkberechtigung besaß und zudem das Motorrad nicht zum Verkehr zugelassen war.

Auch Corona-Anzeigen

Auch bestand kein Versicherungsschutz durch die fehlende Zulassung. Der Beifahrer, er trug lediglich einen Skihelm, und der Lenker werden wegen zahlreicher Übertretungen zur Anzeige gebracht. Die Missachtung der Lockdown-Bestimmungen kommt noch hinzu – diese begründeten die beiden Burschen mit der "Spritztour".

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