Spuck-Attacke! Schalke-Skandal bei 1:3-Niederlage

Ozan  Kabak spuckt seinen Gegner an.
Ozan Kabak spuckt seinen Gegner an.Screenshot
Schalke 04 stürzt immer tiefer in die Krise. Die "Knappen" verloren im Krisen-Duell gegen Werder Bremen mit 1:3. Ozan Kabak sorgte für einen Eklat. 

Der "königsblaue" Frust hatte sich bereits in der 26. Minute bei Ozan Kabak auf eine ekelhafte Art und Weise entladen. Nach einem Laufduell mit Ludwig Augustinsson spuckte der Schalker den am Boden liegenden Werderaner an. Warum Kabak auf seinen Gegenspieler gespuckt hatte, ist unklar. 

Der 20-Jährige kam ohne Konsequenzen davon, da die Szene zunächst niemandem aufgefallen war. Erst im Laufe des Spiels entlarvten die TV-Bilder die unsportliche Aktion. Kabak sah davon unabhängig in der 84. Minute die gelb-rote Karte.

Spuck-Opfer Augustinsson zeigte sich auch nach dem Spiel schockiert. "Die Schalker waren im gesamten Spiel frustriert. Das ist nicht Fair Play", so der Werderaner. Er gab aber zu, die Spuck-Attacke im Spiel nicht bemerkt zu haben. 

Coach David Wagner verteidigte seinen Spieler nach dem Schlusspfiff: "Das sieht unglücklich aus. Ich bin aber zu 100 Prozent überzeugt, dass es nicht Absicht ist." 

Füllkrug-Dreierpack

Die sportliche "Strafe" hatte es für die "Knappen" in Form von Niclas Füllkrug gegeben. Der Bremer schoss den Bundesliga-Krisenklub im Alleingang ab, schnürte den Dreierpack (22., 37., 59./Elfer). Mark Uth betrieb in der 93. Minute nur Ergebniskosmetik. ÖFB-Legionär Marco Friedl spielte bei den Bremern durch. 

Unabhängig davon wird Schalke-Trainer Wagner wohl keine Zukunft in Gelsenkirchen haben, glaubt aber weiter an einen Verbleib auf Schalke: "Es ist immer die Frage: Bist du Teil der Lösung oder Teil des Problems? Ich bin überzeugt, dass ich Teil der Lösung bin."

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