Im Rahmen eines Pilotprojekts werden in Schrems in den nächsten Tagen parallel zu den herkömmlichen Antigentests mittels Nasenabstrich auch sogenannte Spucktests eingesetzt. Durch das Projekt sollen Vergleichswerte ermittelt werden, um den weiteren Einsatz dieses 2niederschwelligen Testverfahrens" für Niederösterreich entsprechend prüfen zu können.
„Aktuell können die in Verwendung befindlichen Antigen-Tests nur durch speziell geschultes Fachpersonal, zum Beispiel Sanitäter, diplomiertes Pflegekräfte etc., abgenommen werden. Dieses ist aber nur eingeschränkt verfügbar. Für den weiteren Ausbau des Testangebots sind daher Testmethoden nötig, die weniger geschultes Personal voraussetzen“, erklärt Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig die Vorteile der Spucktest-Methode und bedankt sich beim Schremser Bürgermeister, Karl Harrer, für die tatkräftige Unterstützung bei dieser Initiative.
In Niederösterreich herrsche generell eine sehr hohe Bereitschaft zum Testen, sagt Königsberger-Ludwig. Für weitere Öffnungsschritte sei aber auch der Ausbau der Testkapazitäten ein wesentliches Thema. „Wir brauchen für den zu erwartenden Bedarf Tests, die unkompliziert durchgeführt werden. Denn eine hohe Testquote hilft nicht nur Infektionsketten zu erkennen und zu stoppen, sondern würde auch die Basis für weitere Öffnungsschritte schaffen“, betont Königsberger-Ludwig.
Drei Teststraßen stehen derzeit in Schrems für die regelmäßige Antigen-Testung zur Verfügung. Für die Pilotphase wird nun der Bevölkerung in der Stadthalle eine weitere Teststraße angeboten. Bei dieser werden die Bürger eingeladen, sich sowohl mit Nasenabstrich als auch Spucktest testen zu lassen. "Es freut mich, dass wir in Schrems dieses zusätzliche Angebot an unsere Bürgerinnen und Bürger machen können. Ich bin zuversichtlich, dass dieses Pilotprojekt zum gewünschten Erfolg führen wird", sagt Harrer.