Post-Mitarbeitern fiel in einem Logistikzentrum in Innsbruck (T.) ein verdächtiger Geruch auf, der aus einem Paket drang. Die Angestellten schlugen Alarm, verständigten Zoll und Polizei. Ein Diensthundeführer des Zolls kontrollierte mit seinem Spürhund Crack wenig später die verdächtige Paketsendung.
Ein Volltreffer, wie sich sofort herausstellte. In dem Packerl waren 1,3 Kilo Cannabis versteckt. Das Kraut dürfte aber schlecht verpackt gewesen sein, deshalb fiel es sofort durch den markanten Cannabis-Geruch auf. Die Beamten legten sich auf die Lauer und nahmen den Kurier und auch den Empfänger des Pakets fest. Sie wurden später auf freien Fuß gesetzt, es erfolgte eine Anzeige nach dem Suchtmittelgesetz.
"Der Aufgriff in Tirol verdeutlicht die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den heimischen Behörden im Kampf gegen illegale Substanzen", so Finanzminister Magnus Brunner (VP). "Die Beamtinnen und Beamten der Post haben durch ihr besonnenes Handeln hier einen entscheidenden Beitrag geleistet. Die Arbeit unserer Zollbeamten ist entscheidend im Vorgehen gegen verbotene Schmuggelware, und unsere Diensthunde sind spezialisiert darauf, Bargeld, Drogen und Tabak aufzuspüren. Dank der ausgezeichneten Schulung unserer Hunde können wir bei Postsendungen risikoorientierte Suchtgiftkontrollen sicherstellen", so Brunner. Spürnase Crack freut sich schon auf den nächsten Einsatz!