Spur zu Lawinenopfer

Fünf Monate nach der Lawinentragödie in Hintersee bei Salzburg gibt es die erste konkrete Spur zu einem verunglückten und vermissten oberösterreichischen Bergretter: Der Vater des Tourengehers (47) erklomm seit Februar bereits Dutzende Male vergeblich den Lawinenkegel - jetzt entdeckte er den Rucksack des Verschollenen.

Freilich: Die Hoffnung auf ein Happy End, eine Rettung des Tourengehers und Bergretters Christian H. aus Seewalchen am Attersee, musste bereits am 14. Februar aufgegeben werden. Tags zuvor war der Mann am Anzenberg (Gemeinde Hintersee) in eine Lawine geraten. Groß angelegte Suchaktionen der Bergrettung Salzburg und der Alpinpolizei samt Hubschrauber und Spürhunden blieben ebenso erfolglos wie der Einsatz neuer Georadar-Geräte.

Christian H.s Vater kann sich damit nicht abfinden, will wenigstens seinen toten Sohn bergen und bestatten, einen Abschluss finden - und sucht deshalb seit Monaten am Lawinenhang. Jetzt konnte er den Rucksack des Verunglückten entdecken: eine konkrete Spur und die Chance, das Lawinenopfer doch noch zu bergen.

Carlo Korosa

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