St. Gabriel: Afghane griff Mann mit Eisenstange an

Bild: Thomas Lenger, kC
Obwohl ohnedies die Flüchtlinge aus dem Heim St. Gabriel in Maria Enzersdorf (Mödling) raus müssen, wollte jetzt ein Afghane seine Verlegung mit Gewalt erzwingen.
Nach dem "Meißel-Mord" und dem Angriff auf Kinder auf einem Spielplatz in Maria Enzersdorf (Mödling, "Heute" berichtete) wurde Kritik an der Unterkunft Sankt Gabriel laut. Asyllandesrat Gottfried Waldhäusl (FP) erhob Vorwürfe, veranlasste den Umzug der dort wohnenden Asylwerber, die Caritas wehrte sich gegen die Vorwürfe ("Heute" berichtete ebenfalls).

70 Zentimeter langes Metallrohr

Nun überschattet ein weiterer Gewaltakt das Heim St. Gabriel. Via Notruf rief ein Betreuer am Montagnachmittag die Polizei: "Ich werde von einem jungen Mann mit einer Eisenstange bedroht."

Die Exekutive eilte zum Tatort, traf dort den jungen Afghanen mit der Eisenstange an. Der Flüchtling gab gegenüber den Beamten an, dass er aufgrund der bevorstehenden Schließung der Unterkunft mit der Leitung über die Verlegung in ein anderes Heim sprechen hatte wollen. Da aber die Betreuungsleitung nicht im Haus war, wurde der Afghane wütend, der Flüchtling griff zu einem 6 Zentimeter breiten und 70 Zentimeter langen Metallrohr und drohte damit einem unschuldigen Betreuer.

CommentCreated with Sketch.52 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Der Täter bekam ein Betretungsverbot und wird nun nach Langenzersdorf (Bezirk Korneuburg) verlegt.

(Lie)

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